Diese Kleiderpuppen, die man in den Schaufenstern von Klamottenläden Tag für Tag sieht, sind manchmal schon eine ganz schön unheimliche Sache. Dadurch bieten sie natürlichen den idealen Nährboden für kranke Spieleentwickler, die ihren sadistischen Spaß haben, während sie ihre Horror-Games programmieren. Wir können uns geradezu vorstellen, wie sie manisch lachend ihren PC zu Grunde arbeiten und sich unser zukünftiges Gekreische und Leid vorstellen. In diesem Special seht ihr das Ergebnis dieser Arbeit.
Was ist es genau, das uns an Kleider- oder Schaufensterpuppen so sehr verstört? Schlimm genug, dass man diese Dinger der menschlichen Körperform nachempfunden sind. Mal abgesehen davon, dass sie meist auch Modelproportionen aufweisen, die für Normalsterbliche wie uns nur selten zu erreichen sind. Aber kennt ihr auch die Schaufenster, in denen diesen Puppen der Kopf fehlt? So können sie uns zwar nicht anstarren, aber Körper ohne Kopf sollten einfach nicht sein. Am helllichten Tag ist das so eigentlich kein Problem. Nun kann man jedoch alles aus seinem intendierten Kontext gerissen werden.
Man nehme ein Setting, das möglichste in tiefste, dunkelste Dunkelheit getaucht ist. Hinzu füge man die Prämisse, dass man der einzige Mensch weit und breit ist und eine bekannte oder unbekannte Bedrohung, die uns am besten noch konstant durch das Spiel hindurch stalkt. Dabei ist das Stalking durch die Hauptbedrohung auch nur optional. Als würde das große, böse Unbekannte nicht schon reichen, drehen wir uns voller Furcht um und stehen plötzlich einer Kleiderpuppe gegenüber. Und erleben dieses Phänomen an jeder Ecke. In diesem Special zeigen wir euch Spiele, die es mit den Gruselpuppen wirklich haben.