Games, die jeder heimlich zockt: So peinlich, dass sie gut sind!

Special Christian Stammler
1. Sims: Wir könnten die Welt inzwischen in anderen Spielen retten oder erobern. Aus irgendeinem Grund konzentrieren wir uns aber lieber auf den Alltag unserer Sims. Warum ein Klo in Willow Creek wichtiger ist als ein Thronsaal in Himmelsrand? Weil die Blasenleiste meines Sims rot blinkt, dumme Frage!
Quelle: Electronic Arts

Es gibt Spiele, die man mit Stolz spielt. Da präsentieren wir Erfolge in der Forensignatur, Actionfiguren in der Vitrine und Poster an den Wänden. Es gibt aber auch Spiele, die wir verstecken, wenn Besuch kommt. Wir würden uns nie als Fans dieser Spiele bezeichnen, ihnen auch keine gute Wertung geben, aber dennoch macht es uns Spaß, sie zu spielen.

"Guilty Pleasure" bedeutet wörtlich "schuldige Freude" und bezeichnet etwas, das uns Vergnügen, aber gleichzeitig auch Schuldgefühle bereitet. "Schuld" bezeichnet in dem Fall keine echte Reue - schließlich begeht man kein Verbrechen - aber doch das Gefühl, etwas Peinliches zu tun. Spiele in dieser Kategorie folgen meist einem recht einfachen Spielprinzip, bieten wenig Tiefgang und sind häufig voll mit plumpen Klischees. Dennoch macht es - aus einem rational oft schwer erfassbaren Grund - Spaß, sie zu spielen.

In diesem Ranking haben wir 10 Spiele aufgelistet, die uns peinliches Vergnügen bereiten. Natürlich ist Guilty Pleasure zu einem hohen Grad subjektiv, sowohl was das Vergnügen, als auch was den Grad der Peinlichkeit angeht. Erwähnung finden hier nur Spiele, die uns im Umgang mit anderen Gamern peinlich sind. Spiele, die bei Non-Gamern einen schlechten Ruf haben, zählen nicht.

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