Der Gaming-Jahresrückblick 2024: Shitstorms, Entlassungen und die besten Spiele des Jahres

Special Michael Grünwald
Der Gaming-Jahresrückblick 2024: Shitstorms, Entlassungen und die besten Spiele des Jahres
Quelle: Epic / Microsoft

Wir lassen das Jahr der Videospiele-Branche Revue passieren. Von geschlossenen Studios bis hin zu absoluten Meisterwerken war 2024 so einiges los.

Spiele des Jahres

Denn nun wird es Zeit, einmal wieder zu den schönen Dingen des Spielejahres zu wechseln. Neben Vollkatastrophen gab es nämlich erneut etliche Titel, die uns emotional abgeholt, zum Lachen gebracht und einfach gut unterhalten haben. Allen voran kommt da eben direkt der putzige Astro Bot in den Sinn.

Das Spiel für die PS5 trumpfte mit viel Abwechslung und einer wunderbaren, kunterbunten Spielwelt auf. Bei den Game Awards räumte das Jump and Run verdientermaßen etliche Preise ab - auch den wichtigsten zum Spiel des Jahres.

Astro Bot steht verkleidet in einer Wüstenwelt Quelle: PC Games Für Soulslike- und Rollenspiel-Fans hatten die letzten zwölf Monate ebenfalls einiges zu bieten. Einerseits gab's einen gewaltigen DLC zu Elden Ring, bei dem die Spieler im Schattenreich auf neue Gegner getroffen sind. Die Erweiterung Shadow of the Erdtree kam wie schon das Hauptspiel extrem gut an und lockte erneut etliche Befleckte in die schicke Spielwelt.

Dragon's Dogma 2, Final Fantasy 7: Rebirth und Metaphor: ReFantazio hielten dagegen die Fahne für RPG-Spieler hoch und konnten ebenfalls überzeugen. Ein Action-Rollenspiel aus China brach außerdem sämtliche Rekorde. Black Myth: Wukong verdrängte Palworld im August wieder vom zweiten Platz der Titel mit den meisten Spielern gleichzeitig auf Steam - für ein storybasiertes Erlebnis ein riesiger Erfolg. Über 2,4 Millionen Personen tummelten sich kurz nach Release in der Spielwelt, einzig PUBG hatte historisch gesehen mehr gleichzeitig aktive Spieler zur selben Zeit.

Senua's Saga: Hellblade 2 entfachte zudem die Fotorealismus-Debatte auf ein Neues. Die Fortsetzung von Entwicklerstudio Ninja Theory lieferte allgemein audiovisuell in diesem Jahr ein absolutes Highlight für PC- und Xbox-Besitzer ab.

Und auch Horror-Liebhaber kamen voll auf ihre Kosten: Mit Silent Hill 2 schaffte es Bloober Team, ein Story-Meisterwerk aus dem Jahr 2001 erfolgreich neu aufzusetzen. Das Remake begeisterte 23 Jahre später genauso wie das Original. Spieletechnisch waren die letzten zwölf Monate zwar kein Ausnahmejahr wie 2023 mit Baldur's Gate 3, Alan Wake 2 und Co., aber die meisten Fans kamen dennoch in den Genuss extrem guter Videospiele.

Der Gaming-Jahresrückblick 2024: Shitstorms, Entlassungen und die besten Spiele des Jahres Quelle: Konami

Streamer-Phänomene und eine Bananenjagd

Was außerdem im Jahr 2023 mit Lethal Company seinen Anfang genommen hat, ging dieses Jahr mit etlichen Spielen weiter: gruselige Online-Koop-Spiele, die perfekt für Content Creator geeignet waren.

Unter anderem in Pilgrim und Content Warning schacherten sich immer wieder Streamer zusammen, um gemeinsam Abenteuer in düsteren Welten zu erleben. Bewaffnet mit Fackeln oder Kameras ging es einfach nur darum, lebend aus einer feindlichen Welt zu entkommen.

Eine Figur steht mit einer Lampe vor einem mysteriösen Etwas Quelle: Desperate Measures Unterwegs wurden noch Gegenstände eingesammelt, die im Anschluss verkauft werden konnten, um an bessere Ausrüstung zu kommen. Solche Spiele fanden auf Twitch, YouTube und Co. riesigen Zuspruch und sorgten dafür, dass die Spielerzahlen in die Höhe schossen.

Das passierte auch bei Banana, was jedoch weniger am Gameplay liegen dürfte. Der kostenlose Cookie-Clicker zog die Massen aufgrund von Gewinnchancen an und hält sich bis heute in den vorderen Regionen der Steam-Spielerzahlen. Einerseits besteht zwar die Möglichkeit, Geld zu "verdienen", andererseits kann man Banana getrost als NFT-Nonsens bezeichnen.

  • Print / Abo
    Apps
    PC Games 06/2026 PCGH Magazin 06/2026 play5 06/2026 N-Zone 06/2026 Linux Magazin 06/2026 LinuxUser 06/2026 Raspberry Pi Geek 07/2026
    PC Games PC Games Hardware Linux Magazin Raspberry Pi Geek Computec Kiosk