Die besten Singleplayer-Shooter: Bulletstorm, Call of Duty 4 und mehr!

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Die besten Singleplayer-Shooter: Bulletstorm, Call of Duty 4 und mehr!
Quelle: People Can Fly

Bei der Masse an Spielen, die tagtäglich erscheinen, kann man schon mal recht schnell den Überblick verlieren. Doch keine Sorge, wir wühlen uns für euch durch die Bibliotheken von Steam, PSN und Microsoft Store und präsentieren euch in unserem Einkaufsführer stets die besten Vertreter eines Genres. In dieser Ausgabe dreht sich alles rund ums Thema Singleplayer-Shooter.

Bulletstorm: Full Clip Edition

In Bulletstorm schlüpft ihr in die Rolle von Grayson Hunt - seines Zeichens Anführer des Dead Echo Squads. Dessen Aufgabe ist es, im Auftrag des Generals Sarrano Massenmörder, Sklavenhändler und sonstigen Abschaum zu erledigen. Denkt ihr zumindest. Eines Tages stellt sich nämlich heraus, dass ihr stattdessen bei einem Massenmord an unschuldigen Zivilisten und Reportern mitgeholfen habt, woraufhin Hunt seinem Auftraggeber natürlich Rache schwört.

Klingt irgendwie dumm? Das könnte daran liegen, dass die Schreiber des Plots von Bulletstorm es mit Logik nicht ganz so ernst gemeint haben. Vielmehr ist der Ego-Shooter als Persiflage auf Testosteron-triefende Action-Feuerwerke wie Duke Nukem und Co. gedacht. Das funktioniert auch wirklich richtig gut, besonders in Verbindung mit dem ausgefeilten Gameplay des Titels. In Bulletstorm wird das Erledigen eurer Gegner beinahe zu einer Art Kunst: Ihr zieht Feinde mit der Final-Echo-Peitsche zu euch hin, tretet sie in scharfe Objekte oder verarbeitet sie in Zeitlupe zu Schweizer Käse. Je ausgefallener der Kill, desto mehr Punkte gibt es. Diese exzessive Gewaltdarstellung kann man auf jeden Fall kritisch sehen. Sie passt aber insgesamt in die satirische Darstellung, die Bulletstorm so herausragend macht. Deshalb sind wir auch dankbar dafür, dass die 2017 erschienene Full Clip Edition vollkommen ungeschnitten daherkommt.

Bulletstorm: Full Clip Edition im Test!

Call of Duty 4: Modern Warfare Remastered

In der Geschichte der Call of Duty-Reihe entwickelte sich die Einzelspieler-Kampagne immer mehr zu einem stiefmütterlich behandelten Anhängsel. Der Fokus verschob sich indes auf den Multiplayer-Part, der Publisher Activision schlicht mehr Geld einbrachte. Dieser Trend gipfelte schließlich darin, dass der Einzelspieler im 2018 erschienen Black Ops 4 zu Gunsten eines Battle-Royale-Modus komplett gestrichen wurde.

In Call of Duty 4: Modern Warfare schlüpft ihr unter anderem in die Haut des britischen SAS-Agenten "Soap" MacTavish, der auch in den beiden Nachfolgern auftaucht. Quelle: Activision In Call of Duty 4: Modern Warfare schlüpft ihr unter anderem in die Haut des britischen SAS-Agenten "Soap" MacTavish, der auch in den beiden Nachfolgern auftaucht. Umso mehr sticht heute die gelungene Kampagne von Call of Duty 4: Modern Warfare heraus. Nachdem sich die Reihe vorher ausschließlich auf den Zweiten Weltkrieg konzentriert hatte, wagte sie hier einen Sprung ins aktuelle Zeitgeschehen. Das Entwicklerteam von Infinity Ward gelang dabei eine eindrucksvolle Story rund um einen Mehrfrontenkonflikt in Russland und dem Nahen Osten, der gleich aus mehreren Perspektiven und mit der nötigen Action erzählt wurde. Noch heute ikonisch ist etwa die Rückblick-Sequenz, in der es euch mit Captain Price ins gespenstisch leere Pripyat verschlägt. Verknüpft wird die knapp siebenstündige Kampagne mit dem gewohnt qualitativen Gameplay, das das CoD-Spielgefühl von heute mitprägte.

Seit 2016 könnt ihr diesen Meilenstein des Shooter-Genres nochmal in zeitgemäßem Gewand erleben. Die Remaster-Version von Modern Warfare protzt mit HD-Auflösung, verbesserten Texturen und dynamischer Ausleuchtung.

Das originale Call of Duty 4: Modern Warfare im Test!

Black Mesa

Die Abenteuer von Gordon Freeman muss man einfach erlebt haben! Und selten ging das schöner als im Half-Life-Remake Black Mesa. Quelle: Crowbar Collective Die Abenteuer von Gordon Freeman muss man einfach erlebt haben! Und selten ging das schöner als im Half-Life-Remake Black Mesa. Am 6. März 2020 war es soweit: Nach über 15 Jahren Arbeit erschien Black Mesa endlich in seiner finalen 1.0-Version. In Sachen Entwicklungszeit konkurriert das Half-Life-Remake also nur noch mit Duke Nukem Forever. Im Gegensatz dazu hat sich das Warten auf Black Mesa allerdings definitiv gelohnt: Das Crowbar Collective, das 2004 einst als Fanprojekt die Neuauflage des Valve-Shooters begann, liefert ein rundum gelungenes Spiel ab, das die Abenteuer von Gordon Freeman in einem frischem Glanz erstrahlen lässt.

Endlich könnt ihr euch in 4K und 60 Frames durch die zerstörten Überreste der Black-Mesa-Forschungseinrichtung kämpfen, euch gegen einfallende Marines wehren oder auf Xen dem fiesen Gonarch stellen. Dabei erwarten euch nicht nur knackigere Texturen, sondern auch prachtvolle Lichteffekte und ein beeindruckendes Sounddesign. Darüber hinaus haben sich die Entwickler auch noch ein paar zusätzlichen Features gewidmet: Sowohl KI-Begleiter als auch Gegner verhalten sich nun cleverer, Rätsel und Plattforming-Abschnitte wurden verbessert, einige Dialogoptionen ausgeweitet und Spielabschnitte wie die finalen Xen-Levels komplett überarbeitet. Entsprechend fällt Black Mesa mit gut und gerne 17 Stunden nicht nur schöner, sondern auch umfangreicher aus als das Original - und bietet so die perfekte Vorbereitung auf Half-Life Alyx.

Black Mesa im Test!

Gears 5

Die Protagonistin von Gears 5 ist Kait Diaz, die eine mysteriöse Vergangenheit mit den Locust, den Antagonisten des Gears-Universum, verbindet. Quelle: The Coalition Die Protagonistin von Gears 5 ist Kait Diaz, die eine mysteriöse Vergangenheit mit den Locust, den Antagonisten des Gears-Universum, verbindet. Mit Gears 5 schafft es tatsächlich auch ein Third-Person-Shooter in unsere Top 10 der besten Singleplayer-Kampagnen. Das haben die Entwickler von The Coalition vor allem ihrem Qualitätssprung im Vergleich zum eher seichten Vorgänger zu verdanken. Versteht uns nicht falsch: Auch die Geschichte der neuesten Microsoft-Ballerorgie, die sich rund um die riesige Laserwaffe "Hammer der Morgenröte" dreht, gewinnt keine Literatur-Nobelpreise. Die Erzählung rund um die erstmals weibliche Spielfigur Kait Diaz ist aber überraschend stimmungsvoll erzählt, schlägt auch mal etwas ruhigere Töne an und lässt euch in manchen Spielabschnitten sogar an der langen Leine laufen.

Zudem sind natürlich auch die Kämpfe wieder auf Top-Niveau: Gears 5 punktet mit riesigen widerlichen Monstern, die ihr mit Gewehr, Kettensäge und Co. spektakulär zu Gulasch verarbeiten dürft. Die Splatter- und Explosionseffekte lassen dabei manchmal selbst Michael-Bay-Filme blass aussehen. An der grundlegenden Deckungsshooter-Mechanik hat sich nicht viel getan. Mit eurem neuen Drohnen-Begleiter Jack, der euch mit Angriffs- und Support-Fähigkeiten unterstützt, hat Gears 5 aber nochmal an zusätzlicher Spieltiefe gewonnen.

Gears 5 im Test!

Titanfall 2

Während der Kampagne von Titanfall 2 habt ihr die Wahl, ob ihr lieber zu Fuß oder in eurem Titan kämpfen möchtet. Quelle: Electronic Arts Während der Kampagne von Titanfall 2 habt ihr die Wahl, ob ihr lieber zu Fuß oder in eurem Titan kämpfen möchtet. Spricht man über ausgefallene Einzelspieler-Kampagnen, kommt einem vielleicht nicht unbedingt der Name "Titanfall" in den Sinn. Schließlich verfügte der erste Teil der Shooter-Serie noch nicht einmal über einen eigenständigen Singleplayer-Modus. Mit dem 2016 erschienen Nachfolger gelobten die Entwickler von Respawn Entertainment aber Besserung: Hier bekommt ihr eine vollwertige, rund sechs bis acht Stunden füllende Geschichte geboten. Die steckt euch in die Rolle von Titan-Pilot Jack Cooper, der mit seinem Kampfroboter gegen die unfreundliche Organisation IMC kämpft. Die Story sowie die vielversprechende Beziehung zwischen Cooper und der KI seines Titanen BT-7274 könnt ihr aber weitestgehend vernachlässigen. Titanfall überzeugt vor allem auf spielerischer Ebene.

Das aus dem Erstling bekannte Parkour-Gameplay mit seinen Wandläufen, gewagten Sprüngen und anderen akrobatischen Meisterstücken sorgt erneut für ordentlich Laune. Gleiches gilt für die diversen Spezialwaffen, mit denen ihr Schaltflächen aktivieren oder zwischen zwei verschiedenen Zeitebenen wechseln könnt. Und natürlich weiß auch die klassische Action mit Kämpfen zu Fuß, in eurem Titan oder gegen riesige Bosse wieder zu überzeugen. Von uns gibt's daher eine klare Empfehlung!

Titanfall 2 im Test!

Natürlich gibt es noch weitere erwähnenswerte Singleplayer-Shooter wie etwa Far Cry, Halo, Crysis und viele mehr. Schreibt uns also gerne in die Kommentare, welche Kampagnen euch noch besonders gut gefallen haben. Schaut euch auch mal unsere anderen Einkaufsführer-Specials zu den Themen Survival sowie Multiplayer-Shooter an.

Bildergalerie

  1. Seite 1 Die besten Singleplayer-Shooter: Wolfenstein 2, BioShock Infinite und Co.
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