Entwickler reagiert auf Kritik: So wird der Survival-Shooter Escape from Tarkov bereits vor dem Launch noch realistischer

News Alexander Leitsch
Entwickler reagiert auf Kritik: So wird der Survival-Shooter Escape from Tarkov bereits vor dem Launch noch realistischer
Quelle: Battlestate Games

Escape from Tarkov soll nach 8 Jahren in der Beta endlich erscheinen. Zuvor gibt es aber noch wichtige Anpassungen.

Escape from Tarkov hat über Jahre kuriose Geschichten geschrieben. Das beginnt schon damit, dass ihr für eine Teilnahme an der Beta, in der sich der Shooter seit 2017 befindet, zahlen müsst. 52 Euro kostet allein die Standard-Edition. Zudem wurde 2024 ein eigener PvE-Modus herausgebracht, der anfangs schlappe 250 Euro von den Fans haben wollte.

Zudem ist es ein unglaublich bestrafendes Hardcore-Spiel, das oft zu Frust führt. Doch genau damit konnte es viele Spieler, vor allem aber auch Twitch-Streamer überzeugen. Wann immer ein größerer Wipe stattfand oder ein Update erschien, stieg auch das Interesse an dem Shooter. Schauen normalerweise im Schnitt 7.000 bis 15.000 Leute den Tarkov-Streamern zu, sind es bei besonderen Momenten wie dem Weihnachtsevent am 26. Dezember schnell mal 220.000. Tarkov ist deshalb auch einer der wichtigsten Titel des Extraction-Genres.

Befindet sich Escape from Tarkov 2025 noch in der Beta?

Ja, aktuell befindet sich Escape from Tarkov noch in der Beta, aber das soll sich bald ändern. So wurde der Release offiziell für 2025 angekündigt. Auch ein Erscheinen auf Steam ist geplant. Ein genaues Datum gibt es für den Release bisher nicht, allerdings kann man schon einiges ableiten.

So sind für die Monate Mai, Juni, Juli und August noch kleinere Anpassungen geplant, darunter Performance-Optimierung, überarbeitete Schussgeräusche und ein neues Event. Erst nach diesen Updates soll dann der Patch 1.0 erscheinen - voraussichtlich also im Herbst oder Winter.

Einige dieser Anpassungen sind aber auch nötig. So gab es schon vermehrt Kritik aus der Community, die sich zuletzt vor allem auf die Lautstärke einiger Gegner und Bosse bezieht. Diese waren zu leise, sodass es kein Counterplay gegen sie gab.

Wird Escape from Tarkov nun einfacher?

Mit dem neusten Update im Mai wurden die Geräusche von Kultisten, Birdeye, Partizan und Shturman angepasst. Waren diese vorher komplett lautlos, kann man sie jetzt zwar hören, aber 20 bis 35 % leiser als andere Feinde. Damit möchte man ihnen weiterhin einen taktischen Vorteil gewähren, ohne aber komplett auf Realismus zu verzichten.

Schon zuvor haben die Entwickler immer wieder Anpassungen vorgenommen, die die Community gewünscht hatte. Dazu zählen auch Bosse, die zu 100 % an bestimmten Wochenenden spawnen. Das macht das Farmen angenehmer. Wirklich leichter wird Escape from Tarkov durch diese Änderungen aber nicht. Es bleibt ein Hardcore-Spiel.

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