Capcom zu KI: "Nicht um Kunst zu kreieren, sondern um das Potenzial von Schaffenden zu fördern."
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Schon im Finanzbericht von Capcom wurde gezeigt, dass die Firma KI an verschiedenen Stellen benutzt. Jetzt erklärt der Entwickler genauer, inwiefern KI-Tools bei der Entwicklung von Spielen benutzt werden.
Capcom ist seit mittlerweile elf Jahren auf einem wahren Siegeszug. Fast jeder Titel, den der Publisher und Entwickler veröffentlicht, verkauft sich mehrere Millionen Mal. Oft handelt es sich bei den Spielen um Neuauflagen oder Fortsetzungen alter Titel, mit denen viele Spieler Nostalgie verbinden, aber selbst Pragmata, eine völlig neue IP, konnte sich über 2 Millionen Mal verkaufen.
Dazu ballert die Firma wirklich ein Spiel nach dem anderen raus. Allein dieses Jahr gab es schon Pragmata, Resident Evil Requiem und Monster Hunter Stories 3. Alle diese Spiele haben nicht nur in jeglichen Wertungen gut abgeschnitten, sondern sich auch verkauft wie geschnitten Brot. Mittlerweile läuft auch schon die Marketing-Kampagne für Onimusha: Way of the Sword, das dieses Jahr noch herauskommen soll - wann, ist leider noch nicht bekannt.
So viele Spiele - eine Firma
Aber wie kann es sein, dass unter Capcom so viele Spiele entstehen? Teil davon ist die RE Engine, die in allen Entwicklerstudios in der Riesenfirma für alle Spiele benutzt wird. Je vertrauter die Entwickler mit diesem Tool sind, desto effizienter können sie ihre Spiele programmieren.
Obendrauf können sich so die ganzen Entwickler gegenseitig helfen, wenn einmal ein Problem auftreten sollte. Und weil diese Fehler meistens behoben werden, wie beispielsweise die Performance bei einem Monster Hunter Wilds, werden diese Fehler nicht mehr in zukünftigen Titeln vorkommen.
Deswegen wird uns die RE Engine auch noch eine ganze Weile begleiten. Übrigens wurde auch schon die nächste Generation der RE Engine angekündigt, REX Engine heißt die neue. Sie basiert auf RE, soll aber einige Verbesserungen mit sich bringen. Im Mittelpunkt der Aufmerksamkeit steht natürlich, ob die neue Engine größere Spielwelten flüssiger rendern kann.
Klar, Monster Hunter Wilds läuft jetzt super, aber das hat ca. ein ganzes Jahr gedauert und Capcom musste komplett umstellen, wie das Spiel sich berechnet. Die Engine war eben zuerst einmal für Resident Evil 2 gedacht, da gibt es keine allzu großen Gebiete, aber zum Glück soll die REX-Engine auch genau solche größeren Welten wie bei einem Monster Hunter oder Dragon's Dogma 2 rendern können.
Außerdem stellt Capcom auch jedes Jahr massig Entwickler ein und weiß wohl, diese richtig zu verwenden. Denn trotz mehr Kosten durch viele neue Entwickler, erzielt die Firma seit über einer Dekade massive Gewinne.
Wie benutzen sie KI?
"Das Ziel ist es, Routinearbeiten, die in Verbindung mit Kreativarbeit auftreten, mit KI zu ersetzen", erklärt Kazuki Abe, der sich bei Capcom auf die KI-Infrastruktur spezialisiert. Weiterhin erklärt er, es seien letztlich immer Menschen, die die Qualität kontrollieren. Menschen sagen der KI etwas und Menschen kontrollieren, was dabei herauskommt. Sie arbeiten laut Abes Aussagen wohl auch gerade an einem System, das Zwischenschritte ersetzt.
Schon vor ca. einem Monat, im Finanzbericht von Capcom, hat die Firma öffentlich gezeigt, dass KI nur für Datenerhebung und weitere, nervige Aufgaben benutzt wird. Ein Repräsentant erklärt auch: "Wir wollen die Botschaft senden, dass wir Schaffende, Kreative und unsere Fans schätzen. Wir sind engagiert, zu erklären, dass wir KI benutzen, nicht um Kunst zu kreieren, sondern um das Potenzial von Schaffenden zu fördern."
Findet ihr, in solchen Fällen kann man KI schon benutzen, oder seid ihr grundlegend dagegen? Nutzt gerne die angebotene Kommentarfunktion und teilt uns eure Meinung zum Thema mit. Beachtet beim Kommentieren aber bitte die Forenregeln und die allgemeine Netiquette im Internet. Solltet ihr noch keinen Account haben, könnt ihr über eine Registrierung nachdenken, die viele Vorteile mit sich bringt. Unsere Video-Inhalte findet ihr bei YouTube , Instagram und TikTok .
