Elden Ring, God of War: Ragnarök und Co.: Dieses Spielejahr hat 2021 übertroffen, aber das war nicht schwer
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Das Jahr liegt in den letzten Zügen und alle großen Releases sind durch. Im Gegensatz zu 2021 haben in den vergangenen zwölf Monaten zumindest die Blockbuster wie Elden Ring und God of War: Ragnarök ordentlich performt. Doch ein herausragendes Spielejahr sieht anders aus, meint Redakteur Michi.
Schon im vergangenen Jahr habe ich zum Abschluss noch ein Resümee über die Spiele-Releases gezogen. 2021 fiel dabei trotz einiger erfolgreicher Indies doch eher durchwachsen aus. Das aktuelle Jahr sollte dagegen allein auf dem Papier deutlich besser werden. Und letztlich wurde es das auch. Mit Elden Ring, A Plague Tale; Requiem und Pentiment gab es fantastische Titel für PC- und Xbox-Spieler, doch der Gewinner des Jahres dürfte für viele wohl die Playstation sein: Mit God of War: Ragnarök, Horizon: Forbidden West und Gran Turismo 7 hatte Sonys Konsole noch ein paar Exclusives mehr im Köcher.
Der große Unterschied zu 2021 ist, dass im aktuellen Jahr vorwiegend die Blockbuster im Mittelpunkt standen und abgeliefert haben. Die Indie-Flut hat das dennoch nicht gestoppt, und das ist auch gut so. Insgesamt bin ich mit den Releases zufrieden, doch zu Spielejahren wie 2015, als The Witcher 3: Wild Hunt, Pillars of Eternity, Fallout 4, Ori and the Blind Forest und die PC-Version zu GTA 5 innerhalb weniger Monate auf den Markt kamen, fehlt dann doch noch ein gutes Stück.
Keine halben Sachen
Das aktuelle Jahr startete vielversprechend. Im Januar gab es mit God of War für den PC und der Uncharted: Legacy of Thieves Collection für die PS5 zwei grandiose Ports. Zwar kannte ich beide Spiele bereits aus PS4-Zeiten, doch die Abenteuer sind auch auf den neuen Plattformen nach wie vor Extraklasse.
Für Pokémon-Fans stand Pokémon Legenden: Arceus in den Startlöchern und Ubisoft bewiesen mit Tom Clancy's Rainbow Six: Extraction einmal mehr, dass sie für die Wünsche ihrer Community kein Gespür haben. Beim Test habe ich Kollegin Toni unterstützt und den Shooter danach zügig wieder von der Festplatte gelöscht.
Quelle: Ubisoft
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Meine Hoffnungen liegen nun auf den angekündigten Assassin's-Creed-Spielen, die bisher vielversprechend klingen. Doch mehr als vorsichtiger Optimismus ist bei Ubisoft-Titeln mittlerweile nicht mehr drin.
Ein Erdbeben in der Szene
Ende Januar hielt der Spielemarkt den Atem an: Microsoft gab bekannt, Activision Blizzard für 70 Milliarden US-Dollar zu kaufen. 70 MILLIARDEN! Wie viele Nullen hat so ein Betrag eigentlich?
Aber Spaß beiseite, die Gaming-Welt dürfte durch diesen Deal eine andere werden. Schließlich geht es hier um Marken wie Call of Duty, World of Warcraft und Overwatch. Bis zum heutigen Tag kam der Verkauf jedoch nicht zustande, derzeit blockiert die US-Gewerbeaufsicht den Abschluss der Verhandlungen.
Quelle: Infinity Ward/Activision
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Auch Sony äußert nach wie vor immer wieder Bedenken. Seinerseits kündigte das japanische Unternehmen im Gegenzug den Kauf von Bungie an. Für 3,6 Milliarden US-Dollar wurde dieser Deal im Juli abgeschlossen. Sollte Call of Duty also irgendwann nicht mehr auf der Playstation erscheinen, hat sich Sony mit den Entwicklern von Destiny Shooter-erfahrene Verstärkung ins Boot geholt. Eine Konkurrenz zu CoD und Battlefield finde ich zudem längst überfällig, das schadet der Szene auf gar keinen Fall.
Einige Anwärter zum Spiel des Jahres
Doch kommen wir wieder zurück zu unseren geliebten Videospielen. Vor allem die PS5 hat in diesem Jahr ordentlich abgeliefert. Bereits im Februar und März erschienen mit Horizon: Forbidden West und Gran Turismo 7 zwei absolut grandiose Titel. Am 09. November kam mit God of War: Ragnarök noch die Kirsche auf der Torte auf den Markt.
