Wenn der Nintendo Switch Nachfolger schon wieder verschoben wird, die Suche nach den sieben Dragon Balls in die nächste Runde geht und wir in die Fußstapfen des Mando treten, ist es mal wieder Zeit für die PC-Games-Gerüchteküche.
Switch Nachfolger erst 2025
Wir haben schon so viele Gerüchte zum Nachfolger der Nintendo Switch gehört, dass es so langsam wirklich Zeit für eine Ankündigung und den Release wäre! Nachdem die letzten Gerüchte noch auf ein Erscheinen dieses Jahr hingedeutet hatten, steht jetzt ein ganz anderer Zeitpunkt im Raum. So pfeift Nintendo wohl auf das Weihnachtsgeschäft und plant einen Release im ersten Quartal 2025, also zwischen Januar und März.
Dass es eine Nintendo Switch 2 geben soll, wissen wir schon, denn im Zuge der FTC-Untersuchung sind entsprechende Mails an die Öffentlichkeit gelangt. Dort ging es darum, dass der (mittlerweile ehemalige) Activision-Blizzard-Chef Bobby Kotick Call of Duty die nächsten Jahre auch auf die Nintendo-Plattform bringen will.
Erst letzten Monat kam in einem Industrie-Report heraus, dass über zweihundert Entwickler laut Eigenaussage an Spielen für die Switch 2 arbeiten. Dass das Ding irgendwann demnächst erscheint, ist also wohl relativ sicher. Sowohl die englische Seite VGC als auch Eurogamer berichteten letztes Jahr, dass ihre Quellen auf eine Veröffentlichung der Konsole Ende 2024 hindeuteten. Nun geben beide Websites an, dass ihre Quellen von einer Verschiebung sprechen. Zwar soll die Nachfolge-Switch noch im Finanzjahr 2024 erscheinen, das bis Ende März 2025 geht, aber eben nicht mehr in diesem Kalenderjahr.
Quelle: Nintendo
Grund sei, dass Nintendo ein größeres Line-up zum Start der nächsten Konsole haben will - also, dass sie und die entsprechenden Entwickler noch mehr Zeit benötigen. Die Info hat Nintendo angeblich an Publisher herausgegeben, auf Presseanfragen hat das japanische Unternehmen bis jetzt aber nicht geantwortet.
Wie groß das Line-up auf der Switch 2 aussieht und wann sie genau erscheint, ist damit allerdings bisher nicht hundertprozentig bestätigt. Ein Release im März wirkt aber wahrscheinlich, da auch die erste Switch in jenem Monat erschien, nachdem sie im Jahr zuvor angekündigt wurde. Außerdem würde die Konsole dann noch im vorherigen Finanzjahr in der Rechnung auftauchen und trotzdem hätten die Entwickler noch Zeit, ihre Spiele fertig zu machen.
Aber auch, wenn das alles sehr viel Sinn ergibt, sind diese Infos nicht zu 100 Prozent gesichert. Ein bisschen Vorsicht dürft ihr also noch walten lassen.
Dragon Ball Z: Budokai Tenkaichi ist zurück!
An alle Menschen auf der Erde: Gebt mir etwas von eurer Kraft, denn es gibt spannende Infos zum neuen Dragon Ball: Sparking Zero! Nach den zuletzt eher schwachen Prügelspielen rund um die umfangreichen Geschichten der sieben Dragon Balls, machte Bandai Namco den Serien-Fans 2023 Hoffnungen. Mit Dragon Ball: Sparking Zero erscheint der Nachfolger zum Fan-Liebling Dragon Ball Z: Budokai Tenkaichi 3.
Der bisher letzte Teil der Budokai-Tenkaichi-Reihe hat mittlerweile 16 Jahre auf dem Buckel und zeichnete sich durch eine umfangreiche Auswahl aus fast 100 Charakteren und spielbare Story-Parts aus. Dazu kam eine beliebte "Was wäre, wenn"-Geschichte. Mit dem vierten Teil der Reihe setzt Bandai Namco erstmals auf den japanischen Namen Sparking, den die Budokai-Tenkaichi-Spiele dort von Anfang an trugen.
Quelle: Bandai Namco
Wirklich viel mehr weiß man zum Spiel bisher bislang nicht. Lediglich, dass es auf der Unreal Engine 5 läuft, für PC, Xbox Series und PS5 erscheint und es einen ersten Trailer bei den Game-Awards 2023 gab. Nachdem vor zwei Monaten plötzlich die vermeintliche Download-Größe von knapp 80 Gigabyte im Microsoft-Store aufgetaucht war, gibt's nun endlich spannende inhaltliche Infos. Die stammen aus einem Interview der französischen Streamerin Le Geek mit je einem Produzenten der Dragon-Ball-Spiele und -Serie.
So heißt es, dass Sparking Zero Ende 2024 oder im Verlauf des Jahres 2025 erscheinen soll. Man möchte sich aber Zeit lassen, um den Fans möglichst entgegenzukommen. Man habe bereits auf die Reaktionen nach dem ersten Trailer gehört und einige grafische Änderungen vorgenommen. Zudem benötigen die Entwickler wohl noch etwas Zeit, weil es schwerfällt, das Spiel an die Xbox Series S anzupassen. Scheinbar ist das Spiel ein Ressourcen-Fresser und läuft bislang nicht optimal auf der abgespeckten Xbox.
Der zweite Teil des Interviews macht Fans aber Hoffnung, denn dort heißt es, dass wieder ein vollständiger Story-Modus an Bord ist, der jetzt auch die Inhalte aus Dragon Ball Super integriert. Ob sich dies nur auf den Anime oder auch der Manga bezieht, steht aber noch aus. Ebenso ist fraglich, ob alle Inhalte von Anfang an verfügbar sind und freigespielt werden können oder per DLC gekauft werden müssen. Das wäre ein kräftiger Kritikpunkt, genauso wie der fehlende lokale Multiplayer.
Trotz alledem scheint Dragon Ball: Sparking Zero dort weiterzumachen, wo die Budokai-Tenkaichi-Reihe vor 16 Jahren aufhörte. Leider ist das Interview nicht auf direktem Wege nachzulesen, sondern wird nur über Zweitquellen wie Dragon-Ball-Experte, Laun Le Mal und "gameland" verbreitet. Betrachtet die Infos daher mit einer ganz dicken Portion Vorsicht.
