Die lieben Kleinen - wirklich reizende Geschöpfe, wenn sie uns gerade mal nicht mit Gequengel und Geschrei auf die Pelle rücken. Diese Hoch und Tiefs kennt wohl jeder, der schon ansatzweise, gewollt oder gezwungenermaßen, mit Kindern in Berührung gekommen ist. Und auch in virtuellen Welten bleibt uns diese Gefühlsachterbahn der etwas anderen Art nicht erspart!
Tritt ein Spieleentwickler bei der Gestaltung von virtuellen Kindercharakteren mal wieder so richtig ins Fettnäpfchen, überlegt sich der eine oder andere Spieler das mit der Familienplanung vielleicht noch mal. Mal ehrlich: Bei einigen Videospielvätern wünscht man sich doch wirklich, dass sie (statt kleine Nervensägen in die Welt zu setzen) lieber eine kalte Dusche genommen hätten. Das hätte uns Spielern als Leidtragenden definitiv einige Rotzlöffel erspart!
Aber jetzt mal im Ernst: Kinder in Videospielen sind beim Konsumenten meistens nicht so gerne gesehen. Das hat nichts damit zu tun, dass wir alle seelenlose Monster sind, sondern eher ganz im Gegenteil: wir wünschen uns kleine Sprösslinge, die wir tief in unser Herz schließen können. Dabei muss der Entwickler mit viel Feingefühl vorgehen, denn ein Kind sollte lebendig, umgänglich und liebenswert sein. Wird aber zu viel dieser positiven Eigenschaften auf die Waage geklatscht, entsteht "das perfektes Kind". Und das wirkt künstlich. Sind wiederum zu viele nervenden Facetten im Charakter vorzufinden, gehen uns die Kleinen schnell tierisch auf den Geist. Eine kleine Zusammenstellung der verzogensten, nervigsten und dümmsten Kiddies, die die Videospielwelt je ertragen musste, findet ihr in der Bildergalerie.