Im Weltall hört dich keiner schreien, sagt ein alter Astronautenspruch. Aber gähnen ...
Kennen Sie 4E-Spiele? So bezeichnet man Strategiespiele im Weltraum, bei denen es um Erkunden, Expandieren, Ausbeuten und Vernichten geht – im Englischen eben um Explore, Expand, Exploit, Exterminate. Ein Paradebeispiel für diese Schwerkost-Gattung ist Space Empire 5. Hier dauert schon vor Partiebeginn das Feinjustieren der eigenen Rasse länger als eine Kampagne in einem Echtzeit-Strategiespiel. Zumindest kommt es einem so vor ...
Ist da jemand?
Am Anfang jeder Runde gibt’s Nachrichten über Forschungsergebnisse, Koloniegründungen et cetera.
Wir beginnen mit einem Heimatplaneten, kennen unsere Nachbarwelten. Bauen ein Aufklärungsschiff, schicken es los. Nach ein, zwei Runden entdeckt der Spürflieger weitere Planeten. Vielleicht in einem anderen Sektor, aber hoffentlich kolonisierbar. Denn anfangs dürfen’s nur Planeten mit atembarer Atmosphäre sein, Eisplaneten sind beispielsweise nichts für unsere Kolonisten. Zumindest vorerst nicht, denn auch das können wir erforschen – dauert aber.
Und so expandieren wir immer weiter. Forschen, entwickeln neue Schiffe, besiedeln Kolonien. Liefern uns undramatisch inszenierte Schlachten mit Feind-Raumern, bei der in der Regel die bessere Technolgie gewinnt.
Mensch schlägt Maschine
Am meisten Spaß macht Space Empires 5 mit einem menschlichen Mitspieler. Die KI-Rassen spielen nämlich arg ungeschickt und kolonialisieren erstmal alles in ihrer Nähe, statt sich die guten, aber entfernten Planeten zu schnappen. Mehr Mitspieler sollten es hingegen nicht sein – dann dauert eine Partie einfach viel zu lange.
