Der Anspruch von guten Filmen besteht im Idealfall darin, den Zuschauer zu faszinieren, amüsieren, interessieren oder aber emotional zu berühren. "Soul Plane" schafft leider nichts davon.
Dabei stand das Debüt des Nachwuchsfilmers Jessy Terrero auf dem Papier unter gar keinem so schlechten Stern. Mit dem Comedy-Star Tom Arnold und Hip-Hop-Größen wie Snoop Dogg und Method Man eigentlich angemessen besetzt, peilte man die in den USA ziemlich große Masse von "Barbershop"- und "Scary Movie"-Fans an. Doch die Macher ver- und überschätzten sich.
Die Story beginnt damit, dass dem seit seiner Kindheit von Flugzeugen besessenen Nashawn Wade (Kevin Hart) auf einem Flug ein derbes Unglück geschieht, das ihn per Schadenersatzklage zum Multimillionär macht. Von der Kohle kauft sich Nashawn einen "aufgepimpten" Jumbo, dessen Jungfernflug im Chaos endet.
Nur wenige Flops werden so gut ausgestattet. Unter den Boni findet man sehr schöne Menüs, ein Making of, Outtakes, kommentierte deleted Scenes und einen teils hysterischen Kommentar mit Regisseur Terrero, Tom Arnold, Kevin Hart und weiteren Beteiligten.PK n
