Sons of the Forest in der Vorschau: Das könnte das Survival-Genre revolutionieren
Special
Im Februar erscheint mit Sons of the Forest ein echtes Highlight für Survival-Fans. In unserer Vorschau zeigen wir euch die Unterschiede zum Vorgänger.
In der Spielwelt finden wir bei unseren Erkundungen weitere mögliche Begleiter, die uns beim Überleben unterstützen. Alle haben individuelle Stärken und Schwächen. Neben dem bereits vorgestellten Kelvin konnten wir in den Trailern einen Blick auf Virginia erhaschen. Die Mutantin mit drei Armen und Beinen ballert im veröffentlichten Material gleichzeitig mit Schrotflinte und Pistole auf Gegner und ist daher vermutlich eine schlagkräftige Wahl als Kollegin. Wenn wir allein oder im Multiplayer mit bis zu sieben Freundinnen und Freunden spielen, sind wir auf einen einzigen KI-Begleiter beschränkt. Im Vergleich zum Mehrspielerpart des Vorgängers stockt Endnight die Fortsetzung bei der menschlichen Spieleranzahl also gehörig auf.
Hör mal, wer da hämmert
Ähnlich sieht das beim Verhalten der Gegner aus. Schon in The Forest beeindruckten uns die Inselbewohner immer wieder. Zunächst beobachten uns die Stammesmitglieder aus sicherer Ferne, allmählich wagen sie sich näher an unsere zusammengeschusterten Hütten heran. Ab einem bestimmten Zeitpunkt greifen uns die Ureinwohner an. Und das nicht blindlings! Meistens warten sie, bis wir uns umdrehen oder unbewaffnet sind und überraschen uns aus dem Hinterhalt. Während des Kampfes ziehen sie sich manchmal zurück, klettern auf Bäume und rufen Verstärkung.
Quelle: Endnight Games
Sons of the Forest in der Vorschau: Die Unterschiede zum Vorgänger sind gewaltig (5)
Doch das ist lange nicht alles: Bei einem unserer Durchläufe entdeckten wir zufällig einen Eimer mit roter Farbe. Schnell die Farbe auf die Haut gepinselt, und schon halten uns die Inselbewohner für eine Art Gottheit oder zumindest ein wichtiges Stammesmitglied.
Ehrfürchtig bleiben sie stehen, knien nieder und fangen an, uns mit einer Art Kehlkopfgesang anzubeten. Ein einfallsreiches Feature, und das hat das kleine Studio bereits im ersten Teil mit weniger Budget integriert. In Sons of the Forest soll es deutlich mehr solcher Interaktionsmöglichkeiten und Verhaltensweisen geben.
Die Ureinwohner kümmern sich um verletzte Freunde, passen sich an die wechselnden Jahreszeiten an und verstecken sich vor uns in Gebüschen oder hinter Bäumen. Und die Entwickler haben sicherlich noch die ein oder andere Überraschung parat. Schließlich soll die Gegnervielfalt stark zunehmen.
Quelle: Endnight Games
Sons of the Forest in der Vorschau: Die Unterschiede zum Vorgänger sind gewaltig (3)
Im ersten Teil gibt es neben den normalen Inselbewohnern aggressive Kannibalen und Mutanten. In Sons of the Forest wird es dabei nicht bleiben. Schon allein, da es Ränge innerhalb der Stämme gibt und gewisse Gegnertypen Entscheidungen fällen können, wie uns der Rest der Gemeinschaft begegnen soll. Sogar unter unseren Feinden können Kämpfe ausbrechen. Wie genau das funktioniert, bleibt abzuwarten, aber es macht Lust auf das fertige Spiel.
Bob, der Baumeister
Das Bauen wurde grundlegend überarbeitet. In The Forest zimmerten wir uns Hütten aus kompletten Baumstämmen, Stöcken und Felsbrocken. Im neuen Teil wird das verfeinert. Mit verschiedenen Hilfsmitteln lassen sich etwa Bretter aus dem Holz schlagen, Baumstämme können individuell bearbeitet werden und vieles mehr.
Wir setzen unsere Bauprojekte also mit mehr Freiheit um als noch im Vorgänger. Das Platzieren von Blaupausen war im Prequel wegen der fummeligen Bedienung einer der größeren Kritikpunkte. Im neuen Teil sind die Blueprints nur noch optional verfügbar. Wer möchte, kann sich sein neues Domizil ohne diese Hilfsmittel zusammenbauen. Das ist authentischer und kleistert die Umgebung nicht mehr mit Blaupausen-Baustellen voll.
