Robert Stadlober in einem Film über Irrungen und Wirrungen an der Schwelle zum Erwachsensein
Seit ihrer Kindheit gehen die Freunde Tobi (Robert Stadlober) und Achim (Kostja Ullmann) gemeinsam durch dick und dünn. Ihre Freizeit verbringen sie im Ruderclub RSC. Das Highlight des Sommers soll das anstehende Trainingszeltlager mit drei konkurrierenden Teams an einem See im Bergischen Land werden. Doch während Achim die meiste Zeit knutschend und fummelnd mit seiner neuen Flamme Sandra (Miriam Morgenstern) verbringt, wird Tobis Gefühlswelt durch die Anwesenheit der schwulen Rudergemeinschaft "QueerSchläger" völlig durcheinander gebracht.
Hinzu kommt, dass ihn die schüchternen Annäherungsversuche von Sandras hübscher Freundin Anke (Alicja Bachleda-Curus) völlig kalt lassen. Eigentlich wollte Tobi doch nur mit seinem besten Freund ein paar coole Tage verbringen und jetzt sieht er sich mit der schwierigen Frage konfrontiert: "Bin ich schwul? Und wenn ja, wer ist dann das Objekt meiner Begierde?"
Sport ist Mord
Keinerlei Missverständnisse gibt es bei den Special-Features der DVD. Diese halten einige interessante Insider- und Hintergrundinformationen zu den Dreharbeiten bereit. Im Audiokommentar von Regisseur Marco Kreuzpaintner und Robert Stadlober z.B. outet sich der sympathische Nachwuchsschauspieler als wahrer Sportmuffel, der mit Rudern nicht das Geringste anfangen kann.
Mit welchen Tücken das Team um Marco Kreuzpaintner während der Aufnahmen zu kämpfen hatte, schildert eindrucksvoll die ca. 17-minütige Dokumentation "Blick hinter die Kulissen". Das angebotene Making of besteht überwiegend aus Interviews und kurzen Filmschnipseln. Weiter geht es mit einem dreiminütigen Szenenvergleich in "Visuelle Effekte" sowie "Entfernte Szenen", beide Features auf Wunsch mit Regiekommentar. Den Abschluss bilden amüsante "Outtakes", zwei Musikvideos (von Rosenstolz "Willkommen" und von Nova International "The Summer we had"), Biografien von Cast & Crew und Trailer. MN n
