Test des Horror-Spekakels.
Snoop Dogg geleitet durch die Storys.
Calvin Cordozar Broadus alias Snoop Dogg ist gut im Geschäft. Nach seinen erfolgreichen Karrieren als Musiker und Pornoproduzent liefert der amerikanische Rapper und Schauspieler nun mit "Snoop Dogg’s Hood of Horror" einen Beitrag zum Horror-Genre ab. Als "Torwächter der Hölle" führt das lange Elend durch das Programm des Episodenfilms.
In der ersten Geschichte erhält die Graffiti-Sprayerin Posey (Daniella Alonso) von einem Dämon eine unheimliche Gabe: Übersprüht sie das Motiv eines Konkurrenten, beißt dieser kurz darauf ins Gras. In der zweiten Storyline erlebt ein texanischer Cowboy und Rassist ein böses Erwachen, als er die Bedingungen erfährt, um das Erbe seines Vaters antreten zu können. Zu guter Letzt macht ein talentierter Rapper einen Alptraum durch: Sein verstorbener Partner stattet ihm einen Besuch aus der Hölle ab.
Das Bonusmaterial der Independent-Produktion, der man ihr Budget von nur etwa fünf Millionen US-Dollar mehr als einmal ansieht und die nicht gerade zu den Highlights des Genres gezählt werden kann, fällt dünn aus. Das Making of ermöglicht ein paar Einblicke in die Dreharbeiten und vermittelt, dass man sich selbst nicht allzu ernst nahm.
