Sniper Ghost Warrior Contracts 2 in der Vorschau: Ferne Schüsse im Nahen Osten

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Sniper Ghost Warrior Contracts 2 in der Vorschau: Ferne Schüsse im Nahen Osten
Quelle: CI Games

Ab dem 4. Juni heißt es wieder Zielfernrohre polieren und Luft anhalten: In Sniper Ghost Warrior Contracts 2 könnt ihr erneut euer Können als schussbereiter Scharfschütze demonstrieren. Wir durften vorab in das Präzisionsschussfeuerwerk reinspielen und verraten euch, was wir erspähen konnten.

Die Entwickler des polnischen Studios CI Games sind definitiv alte Hasen, wenn es um Scharfschützen-Spiele geht. Nach der Veröffentlichung von Sniper: Art of Victory im Jahr 2008 folgte 2011 Sniper Ghost Warrior, das zwei Fortsetzungen erhielt. 2019 bekam die Reihe dann den Zusatz "Contracts" verpasst. Das am 4. Juni erscheinende Sniper Ghost Warrior Contracts 2 ist also eigentlich bereits der sechste Teil der Serie. Ob sich die langjährige Erfahrung des Teams von CI Games auch in SGWC2 niederschlägt, erfahrt ihr in unserer Vorschau.

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So nah und doch so fern

Landet ihr einen Kopfschuss, werdet ihr mit einer Zwischensequenz belohnt, bei der ihr den Flug eurer Kugel inklusive Einschlag verfolgen dürft. Quelle: CI Games Landet ihr einen Kopfschuss, werdet ihr mit einer Zwischensequenz belohnt, bei der ihr den Flug eurer Kugel inklusive Einschlag verfolgen dürft. Der erfahrene Scharfschütze Raven erhält den Auftrag, in einer gesetzlosen Region im Nahen Osten, irgendwo an der Grenze zwischen dem Libanon und Syrien, ein Verbrechersyndikat aufzuhalten. Wie es die Tradition der Sniper-Reihe verlangt, müsst ihr dafür verschiedene Missionen ausführen, bei denen stets das Ausschalten einer gefährlichen Zielperson im Vordergrund steht. Dies geschieht, wie sollte es anders sein, zumeist aus aberwitzigen Entfernungen mit einem Scharfschützengewehr. Doch Kopfschüsse sind längst nicht der einzige Weg zum Ziel und wer die Auftragspersonen kreativ erledigt, darf sich über zusätzliche Belohnungen freuen - doch dazu später mehr.

Euer Weg ist steinig und schwer

Manchmal muss auch der beste Scharfschütze in den Nahkampf. Mit einem Messer macht ihr mit den Soldaten kurzen Prozess.  Quelle: CI Games Manchmal muss auch der beste Scharfschütze in den Nahkampf. Mit einem Messer macht ihr mit den Soldaten kurzen Prozess.  In einem Online-Vorschau-Event durften wir in das erste Level von SGWC2, die Zindah-Provinz, reinspielen. Auf der Karte sind bereits zu Beginn die Auftragsgebiete eingetragen, von denen aus ihr eure Zielpersonen ins Jenseits schicken sollt. Leichter gesagt als getan: Denn schon der Weg zur Position ist kein Zuckerschlecken, lauern doch überall feindliche Soldaten. Anstelle des Präzisionsgewehr solltet ihr also vielleicht lieber auf eine leisere Pistole zurückgreifen, um euch durchzuschlagen oder aber ihr nutzt Gräser und Büsche und schleicht euch zum Ziel. Schon bevor ihr das erste Mal euer Scharfschützengewehr im Einsatz hattet, wird klar, dass SGWC2 auf Abwechslung setzt und es keine Patentlösung für den Abschluss eures Auftrags gibt.

Seid ihr im designierten Gebiet angekommen, kommt dann aber das traditionelle Sniper Rifle zum Einsatz. Zumindest, nachdem ihr mit dem Fernglas das feindliche Lager in Ruhe ausgespäht und Gegner, Zielperson sowie andere nützliche Objekte markiert habt. Denn Planung und Geduld sind das A und O, wenn ihr euer Attentat erfolgreich ausführen wollt. Gegnerische Scharfschützen sollten beispielsweise als erstes beseitigt werden, damit diese euch nicht in die Quere kommen, falls ihr euer Ziel verfehlt und bemerkt werdet. Aber damit nicht genug: Denn wie bereits erwähnt, ist der traditionelle Kopfschuss nur eine von vielen Möglichkeiten, den Auftrag erfolgreich abzuschließen.
Objekte in der Umgebung, wie hier die roten, überaus explosiven Fässer, solltet ihr zu eurem Vorteil nutzen. Quelle: CI Games Objekte in der Umgebung, wie hier die roten, überaus explosiven Fässer, solltet ihr zu eurem Vorteil nutzen.

Kreativer Killer gesucht

Hier greift das Herausforderungssystem von SGWC2. Das Spiel belohnt eine kreative Herangehensweise und erzeugt durch viele verschiedene Assassinierungsarten einen hohen Wiederspielwert. Ob ihr euch auf einen fatalen Kugeltreffer verlasst, einen Container per Schuss vom Kran abtrennt und die Kraft der Physik nutzt oder aber mit entzündbaren Fässern für ein furioses Feuerwerk sorgt, ist ganz euch überlassen. Um alles an Gold und Fähigkeitspunkten mitzunehmen, ist es daher durchaus sinnvoll, bereits abgeschlossene Level erneut zu besuchen und andere Missionsziele abzuhaken.

Zahlreiche Waffen, Gegenstände und Anpassungsmöglichkeiten erlauben einen ganz individuellen Spielstil und regen zum Ausprobieren an. Quelle: CI Games Zahlreiche Waffen, Gegenstände und Anpassungsmöglichkeiten erlauben einen ganz individuellen Spielstil und regen zum Ausprobieren an. Dies wird auch von den unzähligen Anpassungsmöglichkeiten unterstützt, mit denen ihr eure Attentate schon vor Missionsbeginn variantenreich vorbereiten könnt. Dabei stehen euch nicht nur unterschiedliche Primär-, Sekundär- und Nebenwaffen zur Verfügung, ihr könnt auch bereits freigeschaltete Waffen mit verschiedenen Läufen, Zielfernrohren und Munition modifizieren. Darüber hinaus erweitern auch einige Gadgets, wie etwa Drohnen, Granaten oder Geschütztürme euer Arsenal. Hinzu kommen außerdem Fähigkeitspunkte, die ihr euch in den Missionen verdienen müsst, und die anschließend für unterschiedliche Talente und Boni ausgegeben werden können. Diese reichen von automatischem Plündern bis hin zu Röntgensicht oder Giftpfeilen.

Abwechslungsreiche Auftragsgebiete?

Sand, wohin das Auge auch blickt. Aber die Umgebung ist schön und detailreich gearbeitet und beim Erkunden trefft ihr auch mal auf felsige Schluchten und kleine Flussläufe. Quelle: CI Games Sand, wohin das Auge auch blickt. Aber die Umgebung ist schön und detailreich gearbeitet und beim Erkunden trefft ihr auch mal auf felsige Schluchten und kleine Flussläufe. Neben dem bergigen Wüstengebiet aus dem ersten Level sollt ihr im finalen Spiel noch vier weitere Regionen bereisen und mit euren Attentäter-Fähigkeiten unsicher machen können, darunter das Maladh-Trockental und das Tajmid-Hochland. Zumindest das erste Gebiet konnte dabei optisch durchaus überzeugen. Wenn die anderen Karten abwechslungsreich genug gestaltet sind, dürfen sich Sniper-Fans also auf eine gesunde Mischung stimmiger Auftragsareale freuen. Außerdem gibt es in den Gebieten einige Sammelobjekte wie zum Beispiel Camouflage-Skins für eure Waffen zu finden, gründliches Umschauen lohnt sich.

Für gewöhnlich fliegen in Sniper Ghost Warrior Contracts 2 (jetzt kaufen 39,89 € / 35,99 € ) aber nicht nur die Fetzen, sondern vor allem Teile des menschlichen Kopfes durch die Gegend. Das Spiel wartet mit einem hohen Grad an Brutalität auf, der allerdings in Deutschland etwas entschärft wurde. Die hiesigen Versionen verzichten nämlich aufgrund von Einschränkungen der Altersfreigabe auf explizite Splatter-Features. Dies war beim Vorgänger auch schon der Fall.

Sniper Ghost Warrior Contracts 2 erscheint am 4. Juni für PC, Xbox sowie Playstation und soll 39,99 Euro kosten.

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