E ntwickler Namco hat sich beim zweiten "Smash Court Tennis" so richtig ins Zeug gelegt: Die Stärken des Vorgängers wurden ausgebaut, die Schwächen größtenteils eliminiert. Das Ergebnis ist rundum überzeugendes Tennis, das geschickt den Spagat zwischen Arcade und Simulation schafft. Die leicht erlernbare Steuerung lässt schon bald hin und her wogende, spannende Matches zu. Trotzdem hat man am Anfang kaum eine Chance - dazu sind die leistungsbestimmenden Werte des eigenen Spielers wie etwa jene für Vorhand, Aufschlag oder Laufarbeit noch zu schwach.
Wen die Einzelspiele bald langweilen, der tobt sich im neuen Karriere-Modus aus. Hier kämpft ihr euch mit einem selbst erstellten Spieler von Platz 250 aus bis an die Spitze der Weltrangliste. Dazu tretet ihr das ganze Jahr über bei diversen fiktiven Turnieren und den vier Grand-Slam-Events an.
Leider sind einige kleine Mankos und fehlende Details zu bemängeln. So lassen sich in der flachen Perspektive manchmal Richtung und Länge des Balls schwer abschätzen und auch die extremen Leistungsschwankungen der Computerspieler nerven ein wenig. SH
