Sin Episodes: Emergence

Test

Bleihaltiges PC-Futter für gelangweilte Serienjunkies: Hier kommt die erste Folge eines spielbaren Neunteilers aus dem Half-Life-Lager.

Sin Episodes: Emergence R itual Entertainment möchte ausprobieren, ob sich der vom Fernsehen bekannte Serienwahn auch auf dem PC auslösen lässt. Wir haben "Emergence", Teil eins des neunteiligen Spiele-Projekts "SiN Episodes", unter die Lupe genommen. Doch vorab ein kleiner Hinweis: Der Ego-Shooter wird ausschließlich über Valves Online-Plattform Steam vertrieben (www.steampowered.com). Deutsche Käufer sperrt der Publisher jedoch so lange aus, bis das Spiel von der USK geprüft wurde.

verhexte ausgangslage

In "Emergence" sind Sie John Blade, ein muskelbepackter Schmalspur-Rambo, der in der Sci-Fi-Stadt Freeport City eine private Sicherheitsfirma leitet. Ihr Problem: Elexis Sinclair, eine gemeingefährliche Hexe, hat Sie gefangen genommen und Ihnen einen Gen-Cocktail injiziert. Nach Ihrer Befreiung müssen Sie schnell ein Gegenmittel finden und Elexis samt Gefolgschaft ausschalten.

Dummerweise hat Miss Sinclair eine ganze Armee Wachmänner in der Hinterhand. Zum Glück erweist sich Ihre Standard-Wumme als äußerst durchschlagskräftig und trifft auch auf 50 Meter noch exakt ins Schwarze. Im Notfall können Sie auf einen Feuer-Modus zurückgreifen, der gleich mehrere Opfer in die Hölle schickt. Allerdings ist die Munition dafür knapp. Mit Ihrer zweiten Knarre, einer Schrotflinte, sind Sie im Alternativ-Modus sogar in der Lage, um die Ecke zu schießen. Ihr dritter Argumentationsverstärker ist ein Schnellfeuergewehr mit Zielfernrohr.

Nach zweieinhalb von etwa fünf Spielstunden hat man die immer gleichen Widersacher satt. Auch die Levels verlieren trotz bunter Texturen ihren Reiz. Aber es kommt eine zweite Bedrohung ins Spiel: In einem Labor müssen Sie Elexis' rechte Hand Viktor Radek festnehmen. Der setzt den Selbstzerstörungsmechanismus des Gebäudes in Gang, und Sie müssen innerhalb weniger Minuten entkommen.

Die Programmierer haben sich ein System ausgedacht, das die Gegner-KI automatisch den Fähigkeiten des Spielers anpasst. Leider funktioniert das nicht wirklich gut: Der Schwierigkeitsgrad ist stellenweise unverschämt hoch.

"SiN Episodes" basiert auf der Source-Engine, die bereits in "Half-Life 2" zum Einsatz kam. Doch wird sie hier nicht für Rätsel genutzt -- es handelt sich um einen Ego-Shooter klassischer Bauart.pr n

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