Außerirdische statt gewohnter Märchen-Klischees: Sein neuestes Abenteuer verschlägt Simon in ungewohnte Rätsel-Regionen. Ob das funktioniert?
Simon the Sorcerer: Wer will schon Kontakt?
Drama, baby!
Entwickler Silver Style hat aus dem vierten Teil gelernt und das Spiel entschlackt und aufgehübscht. Leider ist eins der großen Mankos des Vorgängers nach wie vor mit von der Partie: die mangelnde Dramaturgie. Die Dialoge beinhalten viele Füllsätze, dramatische Filmsequenzen oder spannende Szenenwechsel sucht man vergebens. Stattdessen wird man etwas lieblos durch die leicht absurde Story geführt – diesmal geprägt von deutlich schlüpfrigeren Witzen, als man es von den Märchen-Klischees der Vorgänger gewohnt ist.
Simon the Sorcerer: Wer will schon Kontakt?
Ansonsten bietet der neue Simon gewohnte Adventure-Kost: Ihr rätselt euch durch gezeichnete, zweidimensionale Landschaften, kombiniert Gegenstände, die ihr in eurem Inventar habt, oder jagt die Aliens, die – wie die restlichen Personen – per Cel-Shading in die 2D-Grafik eingebettet sind. Das ergibt ein stimmiges Bild, was aber die teils langen Laufwege zum Lösen der Rätsel auch nicht erträglicher macht. Ebenfalls unangenehm: Manche der Sprecher sind nicht auszuhalten – vor allem die Aliens rauben uns den Nerv.
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