Unsere Vollversion hat?s in sich: Die spannenden Taktik-Gefechte im Zweiten Weltkrieg stellen selbst ausgefuchste Genre-Veteranen auf eine harte Probe. Unsere Tipps verhelfen auch Einsteigern zum Sieg.
Kleine Waffenkunde
PATRONEN ZÄHLEN Bei der Auswahl der Knarren sollten Reichweite, Bedienung (Aktionspunkte-Verbrauch) und Magazingröße den Ausschlag geben. Vor allem letztere ist ein nicht zu unterschätzender Faktor. Wenn alle drei Runden nachgeladen werden muss, weil das Magazin nur fünf Patronen fasst, lässt die Kampfkraft deutlich nach.
BEUTEWAFFEN Generell sind Waffen aus heimischer Produktion exotischen Beutestücken vorzuziehen, für die im Hauptquartier oft keine Patronen zu bekommen sind. Es gibt aber durchaus Ausnahmen, die die Schwierigkeiten bei der Munitionsbeschaffung aufwiegen, beispielsweise der schallgedämpfte K89.
PROTOTYPEN In der Schweiz sind in Zufallsbegegnungen (sehr selten; warten Sie zur Not einfach ein paar Minuten, bis eine auftaucht) zwei besonders schlagkräftige Geheimwaffen aufzuspüren. Zum einen das Seeteufel-Gewehr, das allerdings etwas unter kleinen Magazinen leidet, zum anderen die abgedrehte 8M1-Wumme, die Sie bei einer UFO-Landung (!) einsacken können. Munition für die Dinger bekommen Sie automatisch zugeteilt, wenn Sie sie im Hauptquartier ablegen und die Autosortierfunktion nutzen.
GRANATEN Handgranaten sind der effektivste Weg, Zimmer zu räumen und mit größeren Gegneransammlungen fertig zu werden. Allerdings ist ihre Verwendung nicht ganz einfach. Vor allem bei Splittergranaten mit großen Explosionsradius besteht die Gefahr, Kameraden zu verwunden. Eine Möglichkeit, das zu vermeiden, ist, das Sprengei nicht auf, sondern hinter oder neben das Ziel zu werfen. Mit etwas Gespür lassen sich die Dinger sogar um Banden kullern, etwa um einen Raum vor Betreten zu säubern:Tür auf, Ei rein, Tür zu.
Rüdiger Steidle
