Sid and Nancy

Test

Sid and Nancy Mit Sid Vicious starb am 2. Februar 1979 die wohl schillerndste Figur der Punkrock-Bewegung. Ungeachtet der Tatsache, dass er ein dilettantischer Musiker war, wurde er 1977 als Zwanzigjähriger, der mit bürgerlichem Namen John Ritchie hieß, zum Bassisten der "Sex Pistols", von dessen Sänger Johnny "Rotten" Lydon auf "Sid Vicious" getauft und als Paradebeispiel für die No-Future-Generation schließlich zu einer Legende.

Alex Cox verfilmte 1986 unter dem Titel "Sid and Nancy" den letzten, mehr als exzessiven Abschnitt im kurzen Leben des Punkrockers. Seine Version der Geschehnisse lässt er mit Sids (Gary Oldman) Verhaftung am 12. Oktober 1978 beginnen. Im Drogenrausch hatte der Musiker im New Yorker Chelsea-Hotel seine um ein Jahr jüngere Freundin Nancy Spungen (Chloe Webb) erstochen.

Auf dem Polizeirevier erinnert sich Sid in Rückblenden an die konfliktreiche Liebesbeziehung zu der heroinabhängigen Amerikanerin Nancy. Ihr negativer Einfluss führte Sid in die Heroin-Sucht und zum Bruch mit seiner Band sowie einer erfolglosen Solo-Karriere.

Für die weibliche Hauptrolle hatte sich übrigens Kurt-Cobain-Witwe Courtney Love beworben. Sie musste sich schließlich aber mit einer Nebenrolle begnügen. FE n

Fazit

Film-Check: Regisseur Alex Cox komprimierte das entscheidende Jahr im kurzen Leben der Punkrock-Legende Sid Vicious als schonungsloses, recht glaubwürdig inszeniertes und gut besetztes Bio-Pic.
DVD-Fazit: Der eindringliche Blick hinter die Kulissen der Punk-Bewegung lohnt schon aufgrund von Gary Oldmans hervorragender Performance. Die DVD ist technisch mittelmäßig, die Extras sind dünn.

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