Shadow: Der einzig sinnvolle Spiele-Streamingdienst? Power-Upgrade ausprobiert
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Mit Shadow bekommt man einen vollwertigen Windows-PC in der Cloud, auf dem man auch, aber nicht nur zocken kann. Das neue Power-Upgrade liefert nun noch mehr Leistung für 4K-Auflösung, Raytracing und noch höhere Framerates beim Spielen - oder schnelles Rendern bei der Videoproduktion. Wir haben den Streamingdienst aus Frankreich erneut ausprobiert und uns vor allem das Power-Upgrade angeschaut.
Als wir uns vor knapp drei Jahren das letzte Mal den französischstämmigen Streamingdienst Shadow angeschaut haben, sah die Welt des Game-Streamings noch ganz anders aus als heute. Google Stadia war damals ganz frisch, voller Ambitionen und spannenden Verheißungen an den Start gegangen. Was daraus wurde? Nun, Google hat das Aus für Stadia erst kürzlich verkündet - doch wundern sollte das eigentlich niemanden. Besser positionieren konnten sich in den vergangenen drei Jahren Microsoft und Sony mit ihren jeweiligen Angeboten im Bereich des Game-Streaming, also Xbox Cloud Gaming und PS Now, das mittlerweile Teil von Playstation Plus ist.
Und Shadow? Das stach schon 2019 aus dem Angebot heraus und tut es heute noch, und zwar aufgrund eines ganz entscheidenden Unterschieds: Mit Shadow kann man zwar sehr wohl zocken, aber im Gegensatz zur Konkurrenz nicht ausschließlich. Als Kunde bekommt man nämlich einen vollwertigen Windows-PC in der Cloud und benutzt diesen wie jeden anderen PC oder Laptop mit Windows. Das bedeutet, neben Zocken dient Shadow auch für produktive Anwendungen aller Art, etwa Videoschnitt oder Musikproduktion. Neu ist jetzt das Power-Upgrade für noch mehr Leistung, und im Rahmen dieser neuen Option haben wir Shadow erneut unter die Lupe genommen.
In diesem Artikel
Was ist Shadow?
Mit einem kostenpflichtigen Abonnement bei Shadow erhaltet ihr vollumfänglichen Zugriff auf einen Windows-PC in der Cloud. Die nächstgelegenen Rechenzentren für deutsche User befinden sich je nach genauer Position in Deutschland selbst oder in Frankreich.
Quelle: Shadow
Mit Shadow könnt ihr nicht nur zocken, sondern auch produktiv arbeiten.
Wenn ihr euch mit eurem Shadow-PC verbindet, landet ihr auf einem ganz klassischen blanken Windows-Desktop. Die Verbindung funktioniert auf verschiedenste Wege, darunter per PC und Laptop, Mac, Android-Phone, iPhone oder Apple TV (4K).
Auf dem Cloud-PC könnt ihr installieren, was immer ihr wollt. Das können Spiele aus allen euch beliebigen Quellen sein, beispielsweise Steam oder Epic Games Store. Aber auch sonstige Software jeder Art, um zum Beispiel Videos oder Musik zu produzieren oder anderweitig professionell zu arbeiten.
Wie viel kostet Shadow?
Für das Abo bei Shadow zahlt ihr pro Monat 29,99 Euro. Für 2,99 Euro monatlich erhaltet ihr zusätzlich 256 GB Speicherplatz. Die Erweiterung ist um maximal 5 TB möglich. Ganz neu ist das Power-Upgrade, mit dem ihr noch mehr Leistung zur Verfügung gestellt bekommt, dafür wird ein Aufpreis von 14,99 Euro fällig.
Wie viel Leistung hat Shadow?
Beim normalen Abo bekommt ihr eine Intel-Xeon-CPU mit 3,5 GHz, eine GeForce GTX 1080 für die Grafik, 12 GB RAM sowie 256 GB SSD-Speicherplatz. Mit dem neuen Power-Upgrade erhaltet ihr Upgrades auf einen AMD Epyc 7543 mit vier Kernen und acht Threads, eine GPU mit äquivalenter Leistung einer GeForce RTX 3070 und 16 GB Arbeitsspeicher. Bei der SSD bleibt es bei 256 GB, für mehr Speicherplatz zahlt ihr pro 256 GB 2,99 Euro Aufpreis.
