Was wäre Amerika ohne seine Helden? "Seabiscuit" erzählt die wahre Geschichte eines zu klein geratenen Rennpferdes, das während der großen Depression in den USA von einem abgehalfterten Trainer aufgepäppelt und von einem halb blinden Jockey von Sieg zu Sieg geritten wurde und so für die ganze Nation zum Symbol für den "American Dream" aufstieg.
Regisseur Gary Ross inszenierte den Film nach einer Vorlage der Autorin Laura Hillenbrand. Jeff Bridges spielt Charles Howard, einen Millionär, der nach einer privaten Tragödie vom Automobilhersteller zum Rennstallbesitzer umsattelt. Tobey Maguire ("Spider-Man") gibt den Jockey Red Pollard, der nach einem Leben als Versager den absoluten Willen zum Erfolg zeigt. Chris Cooper ("Der Patriot") überzeugt als heruntergekommener Pferdekenner.
Nach dem durchschlagenden Erfolg von "Seabiscuit" in den US-amerikanischen Kinos und sieben Nominierungen für einen "Oscar" gab es auch im DVD-Bereich einen Rekord zu vermelden: Insgesamt verkaufte sich "Seabiscuit" in den Vereinigten Staaten etwa 5,5 Mio. Mal und übertraf damit sogar die Einspielergebnisse in den US-Kinos.
Die Code 2-Disc erscheint in identischer Form wie die US-Vorlage als Doppel-DVD. Während die erste Disc den Hauptfilm und einen Audiokommentar enthält, beinhaltet die zweite Disc weitere Extras.
Zunächst findet sich ein Making of, in dem Cast & Crew-Mitglieder mit den üblichen Lobeshymnen bedacht werden. In "Anatomie eines Kinomoments" erläutert Regisseur Gary Ross die Szene, in der Charles Howards Sohn stirbt.
Weiter geht es mit dem Feature "Seabiscuit -- Rennen im Lauf der Geschichte". Zeitzeugen und CrewMitglieder vollziehen hier den Lebenslauf des echten Rennpferdes nach. Ebenfalls enthalten sind Aufnahmen des Rennens zwischen War Admiral und Seabiscuit im Plimsico-Rennparcours im Jahr 1938. MS
