Salt & Sanctuary im Test: Das Prinzip von Dark Souls in 2D

Test Georg Engelhardt
Weißes Gold: Zieht ihr gegen die zum Teil abgrundtief hässlichen Kreaturen den Kürzeren, geht auch das bis dahin noch nicht eingetauschte Salz flöten. (PS4)
Quelle: Games Aktuell

Besser gut geklaut statt schlecht selbst gemacht, so lautet das Motto von Salt and Sanctuary. Gar nicht blöd, wenn die Blaupause von From Software stammt. Die Frage ist: Funktioniert das Prinzip von Dark Souls auch in 2D.

Mit tödlichen Fallen gespickte Areale und jede Menge mittelalterliches Mordwerkzeug, um den furchterregenden Bossen den Garaus zu machen - eingefleischte Fans der Souls-Reihe werden sich in Salt and Sanctuary sofort heimisch fühlen. Das namensgebende Salz ersetzt fast eins zu eins

Zusatzinfo
Die Umsetzungen für den PC und die PS Vita befinden sich nach wie vor in der Pipeline. Einen konkreten Termin gibt es allerdings noch nicht.

Mehrspielermodus
Spieler online: - | Spieler offline: 2
Ruft ihr in dafür vorgesehenen Altarräumen einen Koop-Partner herbei, steigt der Energievorrat der Monster ordentlich an. Außerdem teilen sie von nun an mehr Schaden aus. Ödet euch die traute Zweisamkeit irgendwann an, kündigt ihr eurem Mitspieler einfach die virtuelle Freundschaft und startet einen PvP-Kampf.

die Seelen und Blutechos aus Dark Souls respektive Bloodborne als Zahlungsmittel.

Das benötigen wir zum Aufleveln sowie für die Erweiterung unserer Lebens- und Ausdaueranzeige. Komplizierter gestaltet sich da schon das Freischalten und Verbessern der einzelnen Fähigkeiten. Um uns in dem unübersichtlichen Skilltree zurechtzufinden, hätten wir entweder ein Navi oder wenigstens eine rudimentäre Karte der auf den ersten Blick unzähligen Verzweigungen gebrauchen können.

Da wir leider nicht mit einem fotografischen Gedächtnis gesegnet sind und deshalb unter chronischer Orientierungslosigkeit leiden, blieb uns nichts anderes übrig, als die Umrisse der labyrinthartigen Abschnitte immer mal wieder grob auf ein Blatt Papier zu kritzeln.

Sprachfehler

Am deutlichsten stinkt Salt and Sanctuary bei der Lokalisierung ab. Zwar wollen wir nicht behaupten, dass das wirre Gefasel aus der Feder von From Software ohne Durchforsten diverser Wikis einen Sinn ergeben würde Master Chef: Die Angriffsmuster der Obermacker zu durchschauen ist definitiv kein Hexenwerk. (PS4) Quelle: Games Aktuell Master Chef: Die Angriffsmuster der Obermacker zu durchschauen ist definitiv kein Hexenwerk. (PS4) . Aber Bemerkungen wie "Sie sind nur eine fleischige Stück Treibgut, an Land mit dem Rest von uns gewaschen, hmm?" und "Wir haben in der Nacht bestiegen worden ... [Ungh]" schießen den Vogel ab.

Wer des Englischen mächtig ist oder für wen die Story beim Zocken generell nur zur Randnotiz verkommt, der kann darüber natürlich getrost hinwegsehen und voll und ganz in die düstere Atmosphäre eintauchen.

Entwickler: Ska Studios | Hersteller: Ska Studios | Sprache: Deutsch | Altersfreigabe: Nicht geprüft

Wertung zu Salt & Sanctuary (PS4)

Wertung:

8.0 /10
Pro & Contra
Typisches Souls-Gameplay in zweidimensionaler Umgebung,…...die sich in puncto bedrückender Atmosphäre nicht verstecken mussMit einer Spielzeit von 15 bis 20 Stunden sehr umfangreich
Text offenbar mit Google übersetztVöllig überladener TalentbaumEndgegner viel zu leicht zu bezwingen
Fazit

Preiswerte Alternative zu Demon’s und Dark Souls, die qualitativ aber nicht ganz an die großen Vorbilder heranreicht

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