Saints Row Bossfactory: Kostenloser Figureneditor ausprobiert! - Seite 2

Special Antonia Dreßler 9,99 €
Saints Row Bossfactory: Kostenloser Figureneditor ausprobiert! - Seite 2
Quelle: PC Games

Das müsst ihr wissen, wenn ihr den Charakter-Editor Bossfactory zum neuen Saints Row anschmeißt. wir haben ihn im Hands-on ausprobiert!

Die meisten Entscheidungen werden bei der Erstellung des Gesichts getroffen. Hier ist es nicht nur möglich, jeden einzelnen Aspekt zu verändern wie Kinn, Nase, Brauenpartie oder Zähne, sondern bei vielen Optionen kann jede Gesichtshälfte für sich bearbeitet werden. Da kein Mensch symmetrische Gesichtszüge hat, eröffnet uns das Tool somit die Chance, wirklich detailgetreu Leute nachzubauen. Schade bloß, dass das nicht für alle Features gilt. Den Mund können wir beispielsweise nur im Kompletten verändern, genauso wie die Nase.

Schwächen und Verbesserungsbedarf

Neben diesen Einschränkungen leidet der Charaktereditor derzeit noch an ein paar Kinderkrankheiten. So kam es einige Male zu Abstürzen oder das Programm hing sich auf. Manchmal musste ein Charakter auch erst neu geladen werden, bevor bestimmte Optionen anklickbar waren. Diese kleinen Probleme sind aber definitiv verschmerzbar. Allerdings gibt es auch einige Menüsteuerungs-Eigenheiten, die für Frust sorgen können und bei denen Vorsicht geboten ist, will man nicht seine ganze Arbeit durch einen Knopfdruck zunichtemachen.

Kommt man im Menüpunkt Gesicht auf die Taste, welche alle Werte neu würfelt, kann das ärgerlich sein, es liefert aber auf jeden Fall ein außergewöhnliches Ergebnis. Quelle: PC Games Kommt man im Menüpunkt Gesicht auf die Taste, welche alle Werte neu würfelt, kann das ärgerlich sein, es liefert aber auf jeden Fall ein außergewöhnliches Ergebnis. So dient am PC die Taste R für das Ausblenden des Hubs, um schöne Screenshots zu machen. Befindet man sich allerdings im Gesichtseditor, ist die gleiche Taste dafür zuständig, alles neu zu würfeln. Eine einfache "Zurück"-Option gibt es nicht, und so sollten primär Perfektionisten genau darauf achten, wann welcher Knopf wie belegt ist.

Theoretisch gibt es zwar eine Option, Veränderungen zurückzusetzen. Die funktionierte beim Anspielen im Vorfeld aber nicht zuverlässig.

Regelmäßiges Speichern des Charakters kann vor größerem Schaden bewahren, wir hoffen aber auf einen Patch, der sich dieses prinzipiell sicher leicht ausbügelbaren Problems annimmt.

Charaktere speichern und exportieren

Insgesamt können bis zu sechs Charaktere gespeichert werden. Verbindet man die Bossfactory mit Saints Row (jetzt kaufen 9,99 € ), wenn es am 23. August für PC, PS5, PS4 und die Xbox-Konsolen erscheint, werden die Charaktere zudem importiert werden können.

Schön: Dabei ist es egal, auf welcher Plattform der Charakter erzeugt wurde. Bossfactory funktioniert systemunabhängig - in Zeiten von Crossplay und Crosssave ein dankbares Feature. Da das Programm komplett kostenlos ist, kann jeder mal hereinschauen, der sich Saints Row interessiert. Aber nicht vergessen, regelmäßig zu speichern!

Meinung

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