SWAT 4: The Stetchkov Syndicate

Test

Spannende Missionen, weitere Waffen und einen Hauch Hintergrundgeschichte -- fertig ist das SWAT-Addon.

SWAT 4: The Stetchkov Syndicate Einer der größten Kritikpunkte an SWAT 4 war die fehlende Geschichte. Die Einsätze waren zwar spannend, aber nicht miteinander verknüpft. Mit dem Addon The Stetchkov Syndicate (nur in Verbindung mit dem Hauptprogramm spielbar) wollte Entwickler Irrational Games nachbessern, hat dabei allerdings versagt. Gerade einmal die letzten drei der sieben Missionen beschäftigen sich konkret mit dem namensgebenden Verbrechersyndikat der Stetchkov-Brüder -- selbstredend nur in den Briefings, Zwischensequenzen gibt es nicht. Für mehr als eine seichte Rahmenhandlung hat es also nicht gereicht, und die jedenfalls rechtfertigt den Kauf des Addons definitiv nicht.

Wie in Hollywood

Die eigentlichen Missionen hingegen sind ein Kaufargument: Die Einzelspielerkampagne ist zwar in weniger als acht Stunden durchgespielt, aber abwechslungsreich. Wir kämpfen uns durch ein Drogenlabor, legen einer »Organisation gegen satanische Musik« das Handwerk, die eine Rockband gefangen hält, und beenden das blutige Massaker eines Bandenkrieges. Der Schwierigkeitsgrad der Einsätze liegt über dem des Hauptprogramms. Die Levels sind weitläufiger und mit großen Räumen gespickt, in denen wir kaum Deckung finden. Ohne gute Planung ist es unmöglich, die Terroristen auszuschalten, die sich nur zu gerne in der hintersten Nische der Levels verstecken, um uns dann in den Rücken zu fallen.

Hightech-Spielzeug

Neben neuen Missionen gibt's natürlich auch neue Waffen. Einen Granatwerfer etwa, oder das Gewehr Colt Accurized AMT MK258. Nur ein nettes Gimmick, denn mit den Schießeisen des Hauptprogramms kommen Sie wunderbar durch die Einsätze. Nützlicher sind da schon das Nachtsichtgerät oder eine zusätzliche Munitionstasche. Auch das Befehlssystem wurde um eine geniale Möglichkeit erweitert: Sie können Ihren beiden Teams Order vorgeben und diese auf Knopfdruck einzeln oder gleichzeitig ausführen lassen. Das geht flott von der Hand und ist der einzige Weg, größere Räume zu stürmen, ohne die Hälfte Ihres Teams einzubüßen.

Fans von Mehrspielerduellen freuen sich über einen komplett neuen Modus: In »Smash & Grab« ist es Aufgabe der Verdächtigen, einen Koffer innerhalb eines knappen Zeitlimits zum Zielpunkt der jeweiligen Karte zu bringen. Für jeden Verbrecher, den das SWAT-Team ausschaltet, bleibt den Kofferdieben weniger Zeit, um ans Ziel zu gelangen. Außerdem können an den kooperativen Einsätzen jetzt insgesamt zehn Spieler teilnehmen.

David Bergmann

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