DVD-Review: Rocky Balboa (Code 1)

Test Marc Kirzeder

Ring frei für den erfolgreichsten Film-Boxer aller Zeiten - nach 30 Jahren will es Sylvester Stallone nochmal wissen.

Willenskraft gegen Technik: Beim großen Finale geht die Legende heftig zur Sache Willenskraft gegen Technik: Beim großen Finale geht die Legende heftig zur Sache Die glorreichen Tage sind für den angeschlagenen Box-Champion Rocky Balboa (Sylvester Stallone) längst vorbei. Seit seine geliebte Frau Adrian an Krebs verstarb, ist der Kämpfer nicht mehr er selbst. Er betreibt ein kleines italienisches Restaurant, die Beziehung zu seinem Sohn Robert (Milo Ventimiglia) ist unterkühlt und Rockys einziger Freund ist sein raubeiniger Schwager Paulie (Burt Young).

Dann aber weckt die im Fernsehen übertragene Computer-Simulation eines Kampfes zwischen ihm und dem amtierenden Weltmeister Mason Dixon (Antonio Tarver) das Interesse des ehemaligen Champions: Der Computer lässt Rocky siegen. Es dauert nicht lange, bis Masons Manager bei Rocky anklopfen, um einen Show-Kampf auszuhandeln. Rocky schlägt ein ...

Der Kreis schließt sich

Schwager Paulie (Burt Young) steht Rocky auch nach Jahren am Ring zur Seite Schwager Paulie (Burt Young) steht Rocky auch nach Jahren am Ring zur Seite Boxer-Comebacks sind gerade schwer in Mode. Während sich Axel Schulz noch von den Blessuren seines gescheiterten Versuchs, die Zeit zurückzudrehen, erholt, steht mit Henry Maske schon der nächste Box-Rentner in den Startlöchern. Man kann also nicht behaupten, die Idee, Rocky "The Italian Stallion" Balboa in den Ring zurückkehren zu lassen, wäre völlig abwegig.

Im Gegensatz zu den vorhergehenden "Rocky"-Filmen wurde der Kampf am Filmende diesmal wieder sehr realistisch in Szene gesetzt. Die Featurette "Reality in the Ring: Filming Rockys Final Fight" handelt von den Dreharbeiten des Finales bei einer Boxveranstaltung in Las Vegas.

Fazit

Film-Check: "Rocky Balboa" ist der würdige Abschluss einer legendären Filmserie. Diesbezüglich war sich ausnahmsweise auch die Mehrheit der Kritiker mal einig. Analog zum ersten "Rocky"-Film von 1976 ist der sechste und letzte Teil wieder ernsthafter und mehr Drama denn Action-Spektakel.
Der inzwischen 60-jährige Stallone spielt bravourös den gealterten Helden. Glaubwürdig wirkt das nicht zuletzt, weil auch Stallones Zeiten als gefeierter Action-Star gezählt sind. Wer mit "Rocky"-Filmen aufwuchs und die Sequels gesehen hat, der wird auch das packende Finale mögen. DVD-Fazit: Die Code-1-Scheibe bringt eine solide Technik mit. Die gelungenen Extras erlauben interessante Einblicke in die Entstehung des Box-Dramas und belegen, wie sehr dieses Projekt seinem Regisseur und Hauptdarsteller am Herzen lag.

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