Ridge Racer 6

Test Fabian Käufer

Bremsen? Kinderkram! Tunen? Schnickschnack! Hier gibt es schnörkellose Raserei mit exzessiven Drifteinlagen.

Fremdfahrer: Bisher wurden nur Sony-Konsolen zur Einführung mit einem neuen "Ridge Racer"-Teil bedacht. Nun schickt Namco sein PS-Wunder auch zum Launch der Xbox360 an die Startlinie.

Drift- und Angelpunkt ist die so genannte Welterforschung, bei der Sie zirka 30 Strecken kennen lernen. Getreu dem Motto "Sekt oder Selters" müssen Sie sich stets Platz eins erkämpfen. Nur so schalten Sie Dutzende von Rennevents und über 100 Karren in verschiedenen Geschwindigkeitsklassen frei. Wollen Sie alles sehen, wird viel Benzin durch den Tank fließen.

Mit Freunden können Sie an einer Konsole im Zweispieler-Splitscreen und natürlich auch online losrasen. Fahren Sie Spitzenzeiten, werden Sie mit einem Eintrag in der Online-Rangliste belohnt.

Die "Ridge-Racer"-Boliden werden von einer potenten Technik angetrieben: Der Grafikmotor gerät nie ins Stottern und die Weitsicht ist klasse. Einige Streckenabschnitte wurden allerdings mit extrem öden Oberflächen tapeziert -- die Xbox360 kann garantiert mehr! Darüber hinaus ist "Ridge Racer 6" zwar durchaus rasant, die Speed-Krone holt es aber nicht. "Burnout" hat gezeigt, wie es noch merklich flotter geht.

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