"Wenn du nicht der Erste bist, bist du der Letzte!" -- US-Comedian Will Ferrell kämpft um die Pole Position
Draufgänger: Mit Siegeswillen und Mut fährt sich Ricky Bobby in die Herzen der Fans
Die US-TV-Show "Saturday Night Live" erweist sich seit Jahrzehnten als verlässliche Talentschmiede für Comedy-Superstars. Dan Aykroyd, Eddie Murphy, Ben Stiller oder Rob Schneider -- die Liste ist lang. Will Ferrell, der zuletzt in Filmen wie "Schräger als Fiktion", "The Producers" und "Verliebt in eine Hexe" zu sehen war, absolvierte zwischen 1995 und 2006 etwa 140 Auftritte in der Kultsendung.
Mit Adam McKay, ebenfalls ein "SNL"-Abkömmling, realisierte er bereits 2004 die Mediensatire "Anchorman: Die Legende von Ron Burgundy". Ihre zweite Kollaboration führte die beiden Spaßmacher zwei Jahre später in die Rennsportwelt.
Paraderolle
Nemesis: Dem Franzosen Jean Girard (Sacha Baron Cohen, re.) scheint Ricky nicht gewachsen
Ferrell schlüpft in den Overall des Titelhelden, der als Mechaniker für das schlechteste Team im gesamten NASCAR-Zirkus arbeitet. Als Ricky Bobby durch Zufall selbst hinters Steuer darf, beweist er eindrucksvoll, wie viel Talent er hat. Fortan legt er einen kometenhaften Aufstieg hin und wird zum besten Fahrer aller Zeiten. Dann taucht eines Tages der französische Formel 1-Champion Jean Girard (Sacha Baron Cohen alias Ali G.) auf und meldet Anspruch auf den Titel an.
Dass während des Drehs 90 % aller Dialoge improvisiert wurden, lässt sich anhand der Boni gut nachvollziehen. Seien es nun Outtakes, die Gag Reel, Werbesprüche oder Beschimpfungen von Rickys Leinwandsöhnen Walker und Texas Ranger -- mit den entfallenen Szenen landete reichlich Material auf dem Boden des Schneideraums.
