Das offizielle PlayStation2-Magazin spricht mit Ted Price, President und CEO von Insomniac Games, über das PS3-Spiel Resistance.
OPM: War die Handlung von "Resistance" von Beginn an als Weltkriegs-Szenario mit übermächtigen Aliens geplant?
Ted Price, President und CEO von Insomniac Games
Ted Price: Zuerst wollten wir ein Game entwickeln, das irgendwo im Weltraum spielt, und in dem Zeitreisen und andere verrückte Sachen vorkommen. Als wir aber erkannten, dass das nicht funktionieren würde, entschieden wir uns für ein Szenario, das auf der Erde spielt. Wir siedelten die Handlung in einer fiktiven Vergangenheit an. Bei uns hat der Zweite Weltkrieg niemals stattgefunden, weil die Chimära kurz zuvor die geschichtlichen Ereignisse abgeändert haben. Auf unserer Website gibt es sogar einen Zeitstrahl, der anhand von Ereignissen zeigt, weshalb es niemals einen Zweiten Weltkrieg gab. Wir hatten viel Spaß dabei, uns auszudenken, was wohl passiert wäre, wenn Hitler niemals in Deutschland an die Macht gekommen wäre.
OPM: Es scheint immer etwas schwierig zu sein, in Ego-Shootern eine spannende Handlung zu transportieren. Wie wollt ihr genau das in "Resistance" bewerkstelligen?
T.P.: Wir benutzen Videosequenzen, die zwischen den Kapiteln abgespielt werden. Und von denen gibt es eine Menge. Zudem nimmt die Handlung einige spannende Wendungen. Wir hoffen, dass der Spieler sich packen lässt und wissen will, wie es weitergeht. Zudem wird die eigentliche Geschichte nicht vom Helden selbst, sondern von einer anderen Person erzählt, die über den Helden spricht. Nicht zuletzt, da sich der Hauptcharakter im Laufe des Abenteuers verändert, unterscheidet sich "Resistance" von herkömmlichen Ego-Shootern.
OPM: Ihr arbeitet also nicht mit Ingame-Cutscenes in den Levels?
T.P.: Ich würde nicht sagen, dass "Resistance" in Levels aufgeteilt ist. Wir haben Settings im Spiel, die in kleinere Abschnitte aufgeteilt sind. Und zwischen diesen Abschnitten gibt es Videosequenzen, die erklären, was passiert. Sie lassen sich nicht mit traditionellen Rendervideos vergleichen. Wir benutzen hierfür nicht nur Videos, sondern blenden auch mal Fotos oder Karten ein. Wir wollen damit einen ganz speziellen Stil schaffen.
