Mit großer Spannung wurde Resident Evil: Umbrella Corps von der Fangemeinde erwartet. Doch leider schadet der Titel Capcoms ruhmreicher Horror-Serie.
Um die Wartezeit auf Resident Evil 7 zu verkürzen, hat Capcom die Gruselleere mit Umbrella Corps zu überbrücken versucht. Allerdings mussten wir schon nach wenigen Stunden betrübt feststellen, dass sie sich mit diesem Titel eher selbst ins Bein geschossen haben.
Tote Untote töten
Der kaum nennenswerte Einzelspieler-Modus besteht lediglich aus einem Tutorial und der mageren Handlung des "Experiments". Man killt immer wieder die gleichen Zombies und sammelt Proben von ihnen ein. Nach und nach kommen andere Waffen hinzu, das Spiel selbst ändert sich aber kaum. Die Idee, die Untoten aus ihrer eigenen fleischigen Masse wieder auferstehen zu lassen, wirkt zu Beginn interessant, verliert aber schnell an Reiz, da auch hier die Abwechslung fehlt.
Quelle: Games Aktuell
Nutzlos:
Zwar kann man die Optik seines Outfits ändern, aber große Verbesserungen lassen sich nicht herausschlagen. (PS4)
Im Multiplayer-Modus fallen die meisten Maps recht klein aus, also dauert es nur einen kurzen
Moment, bis der erste Schusswechsel ansteht. Wer gut aufpasst, sieht schnell, dass einige Karten oder Teile davon aus früheren Resident Evil-Titeln stammen. Doch leider spielen sich die verschiedenen Online-Modi allesamt recht ähnlich. Die Partie fühlt sich kaum anders an, egal ob man gerade einen Bereich halten oder verschiedene Gegenstände einsammeln soll.
Auch in der Monster-Abteilung schwächelt Umbrella Corps. Neben den üblichen Gehirnfressern wandern noch untote Hunde durch die Straßen. Doch beide geben sich euch gegenüber oft unbeeindruckt, außer ihr reizt sie direkt oder wartet, bis die Zombies unmittelbar vor euch stehen. Die hölzernen Animationen und eure ungelenke Spielfigur runden den enttäuschenden Eindruck noch ab.
Entwickler: Capcom | Hersteller: Capcom | Sprache: Englisch (deutsche Texte) | Altersfreigabe: Ab 18
