Resident Evil Requiem: Elemente der frühen Online-Mehrspieler-Open-World stecken noch im Spiel

News Marc Zander
Resident Evil Requiem: Elemente der frühen Online-Mehrspieler-Open-World stecken noch im Spiel
Quelle: PC Games/Capcom

Statt eines Open-World-Mehrspieler-Titels hat sich Resident Evil: Requiem zurück zu einem Spiel für Solospieler entwickelt. Trotzdem stecken darin noch ein paar der alten Gameplay-Elemente, sagt Producer Masato Kumazawa.

Der Produzent von Resident Evil Requiem, Masato Kumazawa, hat in einem Interview mit Press Start Australia die Entscheidung von Capcom erläutert, die ursprünglich geplante Multiplayer-Open-World-Ausrichtung des neuen Resident Evil-Spiels zugunsten eines Singleplayer-Erlebnisses voller Horror aufzugeben. Er betonte, dass der Horror-Aspekt in der frühen Multiplayer-Version von Spieletestern als zu mild empfunden wurde, obwohl das Spiel durchaus als unterhaltsam gewertet wurde.

Das Entwicklerteam kam jedoch zum Schluss, dass Fans der Spielreihe die Mehrspieler-Erfahrung eventuell nicht wertschätzen könnten, da das Kernelement des Grauens und unterschwelligen Horrors fehlte. Die Änderung des Spiels zum Survival-Horror mit Fokus auf erschreckende Erlebnisse basiere daher auf der Überzeugung des Teams, dass genau das die Hauptforderung der Spieler an ein neues Resident Evil sein würde.

Kumazawa stellte klar, dass eine bloße kosmetische Änderung durch "neue Skins und Charaktere" ohne eine tiefgreifende spielerische Erneuerung nicht zielführend gewesen wäre. Stattdessen sollten neue Elemente das Gefühl eines frischen Survival-Horror-Spiels bieten. Doch obwohl das Mehrspieler-Konzept verworfen wurde, wurden die als unterhaltsam eingestuften Elemente des ursprünglichen Spiels in die finale Einzelspieler-Kampagne integriert, um den Spielspaß sicherzustellen.

Das Projekt befand sich bereits vor Resident Evil Village in der Entwicklung, und das Team legte Wert darauf, dass Requiem wieder mehr den Horror in den Vordergrund stellt und eine zu starke Ausrichtung auf Action vermeidet, da genau dies bei früheren Teilen der Serie von Fans kritisiert wurde. Daher ist Grace auch die vermutlich verletzlichste und ängstlichste Protagonistin eines Resident Evil-Spiels, die es bisher gab. Durch ihre unruhige Atmung und schreckhaften Reaktionen soll die Angst beim Spielen verstärkt werden. Da die Egoperspektive das Grauen weiter intensiviert, ermöglicht das Spiel, zwischen einer Ego- und einer Third-Person-Perspektive zu wählen.

Quelle: via Press Start Australia

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