Resident Evil: Resistance - Hands-on-Vorschau zum Multiplayer-Modus von Resident Evil 3

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Resident Evil: Resistance - Hands-on-Vorschau zum Multiplayer-Modus von Resident Evil 3
Quelle: Capcom

Erst wurde es als Project Resistance der Öffentlichkeit vorgestellt, doch seit der offiziellen Ankündigung von Resident Evil 3 wissen wir, dass der asymmetrische Multiplayer-Titel Teil vom Survival-Horror-Remake sein wird. Im Rahmen eines Resi-3-Events in London spielten wir den nun Resident Evil: Resistance genannten Mehrspieler-Part und hatten dabei durchaus Spaß.

Seit der offiziellen Ankündigung von Resident Evil 3 (jetzt kaufen / 35,99 € ) wissen wir, dass das vormals als Project Resistance vorgestellte asymmetrische Multiplayer-Game Teil des am 3. April erscheinenden Remakes des Survival-Horror-Klassikers aus dem Jahr 2000 sein wird. Auf dem Resi-3-Event in London durften wir den in Resident Evil: Resistance umbenannten Mehrspieler-Modus sowohl als Mastermind als auch als Überlebender mehrere Runden lang anspielen und verraten euch in dieser Vorschau, warum es sich durchaus lohnt, Resident Evil 3 nicht nur wegen der Singleplayer-Kampagne zu zocken.

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Spaßiger Sadismus

Als Überlebender ist es oftmals sinnvoller, sich aus Kämpfen herauszuhalten und stattdessen Ziele zu erfüllen. Der Mastermind kann jedoch die Kontrolle über Zombies übernehmen und einem so einheizen. Quelle: Capcom Als Überlebender ist es oftmals sinnvoller, sich aus Kämpfen herauszuhalten und stattdessen Ziele zu erfüllen. Der Mastermind kann jedoch die Kontrolle über Zombies übernehmen und einem so einheizen. In Resident Evil: Resistance tritt ein Mastermind gegen vier Überlebende an, die er gefangen hat und nun wie Laborratten durch ein Labyrinth hetzt. In den ersten Spielrunden unserer Hands-on-Session schlüpfen wir dann eben auch in die Rolle des Masterminds auf der auf dem Event vorgestellten Casino-Map. Bevor wir loslegen dürfen, wählen wir zwischen den vier spielbaren Fieslingen Daniel Fabron, Annette Birkin, Alex Wesker und Ozwell E. Spencer.

Jeder Charakter hat unterschiedliche Fähigkeiten, eine bestimmte Menge an Kreaturen-Karten, die ausgespielt werden können (und bestimmen, welche und wie viele Monster man spawnen lassen kann), und darf eine spezielle Biowaffe in den Kampf schicken. Daniel Fabron hat beispielsweise den Mister-X-Tyrant in der Hinterhand, während Annette Birkin ihren mutierten Ehemann auf die Überlebenden hetzen kann.

Wir entscheiden uns zunächst für Fabron und starten die Runde. Nun beobachten wir die Räumlichkeiten und natürlich die Überlebenden über Videokameras. Unsere Versuchskaninchen müssen Schlüssel oder andere Objekte auf der Karte finden, um innerhalb eines Zeitlimits in den nächsten Raum zu gelangen und wir sollen sie davon natürlich abhalten. Dafür platzieren wir Untote, Zombie-Hunde, andere Kreaturen, Fallen und sogar stationäre Geschütze.

Wir müssen jedoch ein bisschen haushalten, um nicht alle unsere ausspielbaren Karten sofort wegzuwerfen, ist ja klar. Besonders lustig (und gemein): Wir dürfen teilweise selbst die Kontrolle über eingesetzte Monster und Geschütze übernehmen. Das machen wir so geschickt, dass wir die Überlebenden bereits im ersten Abschnitt killen, ohne auch nur unsere Biowaffe eingesetzt zu haben. In der nächsten Runde wählen wir dann Annette Birkin sowie eine andere Variation der Casino-Map.

Diesmal stellen sich die Überlebenden cleverer an und gelangen in den nächsten Raum, obwohl wir sie bereits mit einigen Zombiebissen geschwächt haben. Hier dürfen wir dann auch unsere Biowaffe einsetzen und die Kontrolle über sie übernehmen. Als G-Birkin wanken wir auf die angeschlagenen Menschlein zu und zwei Hiebe mit der mutierten Pranke später stehen wir erneut als Sieger fest. Das hat echt Laune gemacht!
Als Mastermind beobachtet man die Räume und Überlebenden mit Überwachungskameras und platziert Fallen sowie Zombies. Quelle: Capcom Als Mastermind beobachtet man die Räume und Überlebenden mit Überwachungskameras und platziert Fallen sowie Zombies.

Schlüsselerlebnis

Wer alleine loszieht, hat gegen die Untoten meistens keine Chance. Auf Teamwork kommt es an. Quelle: Capcom Wer alleine loszieht, hat gegen die Untoten meistens keine Chance. Auf Teamwork kommt es an. In den nächsten Runden schlüpfen wir dann in die Haut der Überlebenden, die natürlich ebenfalls verschiedene Fähigkeiten haben. Neben Schusswaffen- und Nahkampfspezialisten steht uns beispielsweise auch eine Hackerin zur Verfügung, mit der wir die Kameras des Masterminds lahmlegen können. Die Aufteilung der verschiedenen Charakterklassen wirkt durchdacht und wir merken schnell, dass nur Teamwork zum Erfolg führt. Nur wenn man sich vernünftig abspricht und die jeweiligen Fähigkeiten der Charaktere geschickt einsetzt, hat man gegen den übermächtigen Mastermind eine Chance.

Dadurch spielt sich Resident Evil: Resistance durchaus ein wenig taktisch. Da spielt auch rein, dass man sich stets überlegen sollte, ob man die Gegner links liegen lassen oder doch eher bekämpfen sollte. Besiegte Gegner bringen nämlich zusätzliche Sekunden, die durchaus wertvoll sein können, allerdings kostet der Kampf natürlich auch Zeit und die Schlüssel finden sich nun mal nicht von alleine. Gerade wenn die Teamkameraden sich grundlos aufteilen und nicht richtig absprechen, werden die Partien schon mal arg hektisch und konfus.

Die eingesperrten Menschen müssen unter Zeitdruck Schlüssel oder andere Objekte finden, die den nächsten Raum öffnen, und dürfen dabei nicht sterben. Quelle: Capcom Die eingesperrten Menschen müssen unter Zeitdruck Schlüssel oder andere Objekte finden, die den nächsten Raum öffnen, und dürfen dabei nicht sterben. Überhaupt kam es schon mal vor, dass man einen bestimmten Schlüssel einfach ums Verrecken nicht finden konnte und daher planlos über die Map irrte. Hier sollten die Entwickler noch ein wenig am Balancing und klareren Hinweisen arbeiten, denn bislang machten die Runden als Mastermind viel mehr Spaß. In der Rolle eines Überlebenden wirkte Resistance teilweise noch etwas unrund. An der Steuerung liegt dies jedoch nicht, denn hier setzt der Multiplayer natürlich auf die gleiche Basis wie die Singleplayer-Kampagne.

Selbst mit dem Charakter, der standardmäßig nur eine Nahkampfwaffe mit sich führt, ließen sich die Untoten problemlos gezielt ausschalten. Dennoch war es enorm hilfreich, an einer Versorgungskiste eine Schusswaffe zu kaufen, denn gerade die schweren, gepanzerten Zombies stecken einiges ein, bevor sie zu Boden gehen. Insgesamt hatten wir Spaß mit Resistance und werden es künftig sicher gerne mal ein paar Runden zocken. Ob es uns dauerhaft motivieren wird, ist aber noch fraglich.

Unsere Eindrücke zur Singleplayer-Kampagne von Resident Evil 3 lest ihr hier.

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