Republique: Der Test zum dystopischen Sci-Fi Action-Adventure

Test Thomas Szedlak
Hilflos: Die Regierung setzt auf Folter und Angst, um ihre Bürger in Schach zu halten. Als Hope sich einem brutalen Verhör unterziehen muss, können wir nur tatenlos zusehen. (PS4)
Quelle: Games Aktuell

Befreit Hope von der Unterdrückung! Mithilfe von Kameras müsst ihr Rätsel lösen und der Heldin zur Flucht aus der Stadt verhelfen. Leider stören einige Gameplay-Macken das Spielgefühl von Republique.

George Orwell (1984) lässt grüßen. Eine totalitäre Regierung verbietet den Einwohnern der unterirdischen Stadt Metamorphosis so einiges: bestimmte Bücher, selbständiges Denken und Ähnliches. Die Menschen haben sogar nur Nummern statt Namen.

Dystopie

Durch das Lesen eines "vergifteten" Buches droht der Heldin mit dem selbst gegebenen Namen Hope eine Rekalibrierung - eine Löschung ihrer Persönlichkeit, damit sie sich wieder ins System einfügt. Über das gestohlene Smartphone kommuniziert sie mit euch und ihr versucht dem Mädchen bei der

In dem 5-episodigen Adventure ist das Wechseln der Perspektive ein zentrales Spielelement. Das Springen von einer Kamera im Raum zur anderen verschafft dem Spieler einen umfangreichen Einblick, wodurch er den richtigen Fluchtweg für Hope finden kann. Auch für die Lösung vieler Rätsel ist diese Funktion unabdingbar. Umso störender ist es, dass zwischen jedem Kamerawechsel erst einmal ein Ladebildschirm auftaucht – das unterbricht den Spielfluss und macht den Kamerawechsel zur Qual.
 

Flucht zu helfen. Das komplette Spiel erlebt ihr aus der Sicht sämtlicher Kameras, die in der Stadt verteilt sind.

Ihr steuert einerseits eure Heldin und andererseits die Kameraperspektive. So müsst ihr Hope um die Gegner herumlotsen und Rätsel aus unterschiedlichen Blickwinkeln lösen. Im Mittelpunkt steht das Schleichen, da sich Hope nur bedingt verteidigen kann. Die Rätsel sind gut lösbar, und bereiten kein Kopfzerbrechen.

Nervige Störfaktoren

Es gibt aber einige negative Aspekte: Wenn Hope von Wachen gefangen genommen wird und in der Zelle landet, könnt ihr sie problemlos wieder herausholen. Die Angst vo Perspektive: Euch stehen alle Kameras als Aussichtspunkt zur Verfügung. Zwischen den Cams könnt ihr per Knopfdruck wechseln, um so Rätsel zu lösen. (PS4) Quelle: Games Aktuell Perspektive: Euch stehen alle Kameras als Aussichtspunkt zur Verfügung. Zwischen den Cams könnt ihr per Knopfdruck wechseln, um so Rätsel zu lösen. (PS4) r der Gefangennahme löst sich also schnell in Luft auf, da einem keine wirklichen Konsequenzen drohen.

Dadurch verliert Republique deutlich an Reiz. Auch die Reaktionen der KI-Personen lassen zu wünschen übrig: Diese entdecken Hope nur dann, wenn sie die Heldin direkt ansehen. Das bedeutet, man kann neben den Wachen herlaufen und wird nicht entdeckt, solange sie nicht zur Seite blicken.

Entwickler: Camouflaj | Hersteller: GungHo Online Entertainment America | Sprache: Englisch | Altersfreigabe: Ab 12

Wertung zu Republique (PS4)

Wertung:

7.5 /10
Pro & Contra
Großartiges dystopisches SettingGlaubhafte ProtagonistinFaire RätselAbwechslungsreiches Gameplay
Sehr nervige Ladezeiten, die die Rätsellösung behindernSteuerung von Hope macht sich manchmal selbstständigUnrealistische KI-ReaktionenKeine Konsequenzen bei Versagen
Fazit

Trotz einiger Gameplay-Macken packt die stimmungsvolle Atmosphäre kräftig zu.

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