Sie können Moorhuhn-Neuauflagen nicht mehr sehen? Wir auch nicht -- aber die hier macht wirklich Laune!
Wenn wir fliegende Hühner erwischen, während sie umherrennen oder besonders weit weg sind, erwarten uns Extrapunkte.
Sonnengegerbt, alkoholumnebelt, latzbehost, so stellt man sich den typischen Südstaaten-Amerikaner vor. Redneck Kentucky erhebt so ein Prachtexemplar von Country-Fan zum Helden eines Moorhuhn-Klons: Die Federviecher streben nach der Weltherrschaft, und nur wir können sie mit unserer getreuen Schrotflinte noch aufhalten -- oder was Papis Waffenschrank sonst so hergibt.
Bonus mit Bier
Der Raketenwerfer ist der König unter den Extrawaffen. Die Drecksarbeit erledigen wir allerdings immer noch mit unserer alten Pumpgun.
Redneck Kentucky fügt dem klassischen Erfolgsrezept ein paar neue Zutaten hinzu. Erstens ballern wir nicht vom Schießstand aus, sondern dürfen uns tatsächlich mit Standard-Shooter-Steuerung frei durch die (allerdings winzigen) sieben Levels bewegen. Zweitens gibt es eine Menge Kombos, Geheimnisse und Extrawaffen. Wenn wir zehn Bierdosen durchlöchern, winken Extrapunkte. Ballern wir auf eine Vogelscheuche, jagt das Hühner aus Verstecken. Und an einem Automaten können wir Pillen aufsammeln, die uns Zeitlupen-Action wie bei Max Payne versprechen.
In den letzten beiden Abschnitten hilft uns Zielwasser alleine nicht mehr weiter. Hier müssen wir regelrechte Aufträge absolvieren. Im sechsten Level etwa einen Eierdieb verscheuchen, um die Pappkartons zu befüllen. Im siebten rufen wir zwei Hunde zu Hilfe. Der eine macht sich auf Kommando selbst auf Hühnchenjagd, der andere apportiert Bonus-Eier. Nur wenn wir die Aktionen abstimmen, dürfen wir uns dem Bossgegner stellen -- dem gewaltigen Mecha-Huhn!
