Katapultiert Ubisoft das Shooter-Genre dank innovativer Wii-Steuerung in neue Dimensionen? Unser Test klärt es!
Zweischneidiges Schwert
Die miesepetrigen Yakuza-Köche nehmen Beschwerden übers Essen recht persönlich.
Audiovisuell merkt man Red Steel an, dass die Entwickler zum Wii-Start fertig werden mussten und unter Termindruck standen. Die Levels bieten mit Bürokomplexen, Fabrikhallen, einem Badehaus oder auch Nachtclubs jede Menge Abwechslung. Im Gegenzug enttäuschen vor allem die ersten Areale mit teils kargen Texturen und lahmer Architektur. Im späteren Verlauf dreht Red Steel in Sachen Effekte mächtig auf: Hitzeflimmern, erlesene Bodenspiegelungen, Explosionen und viele weitere Optikspielereien deuten an, was die vermeintlich rückständige Wii-Hardware künftig noch zu leisten im Stande sein wird.
Auf Online-Duelle müssen frisch gebackene Wii-Besitzer leider verzichten. Alternativ gibt's Mehrspielerspaß auf dem Splitscreen mit zwei Deathmatch-Varianten und einem Killer-Modus, bei dem jeder der maximal vier Kontrahenten ein geheimes Einsatzziel verfolgt.
