Red Faction Guerrilla: Zerstörungsorgie im Review!

Test Alexander Wenzel

Unser Test verrät euch, wie viel Spielspaß in der Zerstörungsorgie Red Faction: Guerrilla steckt!

Lass die Bude wackeln!

Red Faction Guerrilla: Zerstörungsorgie im Review! Quelle: THQ Die zweite große Serien-Neuheit steht mehr in der Tradition der Vorgänger: Von jetzt an reißt ihr nämlich mehr Häuser ein als Monsterkönig Godzilla im hochprozentigen Promille-Rausch. Möglich macht dies die Geo-Mod-Engine 2.0. Dank dieser lassen sich alle Gebäude physikalisch nahezu korrekt zerlegen.

Und in den ersten Spielstunden ist das auch einfach ein optisches Freudenfest! Schnell stellt sich aber aufgrund der leicht monotonen Missions-Herangehensweise – Motto: „Durchsiebe alles, was zurückschießt!“ – ein wenig Ernüchterung ein. Schade, denn durch den Umstand, dass Schleicher-Naturen trotz der feinen Physik nahezu chancenlos sind, verschenkt der Titel Potenzial. Ähnlich durchwachsen verhält es sich mit der Optik. Während Explosionen, Lichteffekte und einstürzende Häuser wirklich hübsch anzuschauen sind, enttäuscht die triste Spielwelt. Klar: es ist der Mars, aber hier könnte man mehr herausholen! Vive la révolution!

Wertung zu Red Faction: Guerrilla (X360)

Wertung:

8.0 /10
Fazit

Per Fernzünder jage ich die Sprengsätze in die Luft und eine Schuttwolke verschluckt kurz den Bildschirm. Eine EDF-Anlage weniger! Ja, die Abriss-Funktion von Guerrilla ist durchaus lustig – hat man sich daran allerdings satt gesehen, fällt auf, dass es dem Titel etwas an Abwechslung im Missionsdesign mangelt. Trotzdem: Ein guter AAA-Sci-Fi-Shooter, der noch etwas besser hätte sein können.
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