PCs für Red Dead Redemption 2: PCs für 740 und 1095 Euro
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Read Dead Redemption 2 und auch andere aufwendige Games benötigen einen starken PC, vor allem wenn man nicht nur niedrige Detailstufen genießen will. In unserem Special bieten wir daher vier Hardware-Zusammenstellungen für Gaming-PCs von 740 Euro bis 1800 Euro, die für moderne Games wie auch Red Dead Redemption 2 gut geeignet sind.
Einsteiger- und Mittelklasse PCs für 740 und 1095 Euro
Unser Einsteiger-PC kostet 735 Euro. Ein PC, der aktuell ausreicht, wäre auch für etwa 600 Euro zu haben - wir wollen aber, dass der PC nicht nur günstig ist, sondern trotzdem relativ lange für die jeweils neuesten Games geeignet ist. Daher geben wir ein wenig mehr als aus als es nötig wäre, um aktuelle moderne Games gut spielen zu können. Speziell für Red Dead Redemption 2 ist die zuvor genannte Nvidia GeForce GTX 1660 Super aus unserer Sicht eine gute Wahl für eine ausreichende Leistung, so dass wir sie in unserem ersten Einsteiger-PC verwenden, der in der Summe 735 Euro kostet.
In diesem Artikel
Maximale Details in Red Dead Redemption 2 dürften damit zwar schwer zu bewältigen sein, aber mit einigen Abstrichen sieht das Spiel immer noch sehr gut aus und wird von dem Nvidia-Boliden bewältigt. Als CPU nehmen wir einen Ryzen 5 3600, der im Mainstream-Bereich eine überragendes Preis-Leistungs-Verhältnis bietet. Erst ein Core i7-8700K ist auf eine merkbare Art und Weise schneller, kostet aber 150 Euro mehr. Als Mainboard nehmen wir ein Modell von MSI mit Flashback-Funktion. Dies ermöglicht euch, falls ihr ein Exemplar erwischt, das schon länger beim Shop lagert und noch kein aktuelles BIOS installiert hat, das Mainboard selber per USB-Stick zu updaten - und zwar ganz ohne CPU, was auch wichtig ist.
Quelle: MSI
Beim MSI B450 Gaming Plus Max lässt sich das BIOS per USB-Stick und ohne eingebaute CPU updaten
Denn mit einem älteren BIOS bekommt ihr kein Bild, wenn ihr einen Ryzen der 3000er-Familie einbaut. Um Kosten zu sparen, nehmen wir keine der enorm schnellen M.2-SSDs, sondern nur eine 2,5-Zoll-SSD. Der große Vorteil im Vergleich zu einer Festplatte, nämlich die nicht vorhandene Zugriffszeit, ist deutlich wichtiger als die Frage, ob die Daten nun mit 500 oder 2500 MB pro Sekunde fließen. Gehäuse und Netzteil sind günstig, aber nicht "billig", als Kühler setzen wir auf den von AMD mitgelieferten Box-Kühler. Wer es leiser will, investiert weitere 20 bis 30 Euro für eien besseren Kühler.
Unser zweiter PC richtet sich an Intel-Fans und ist vor allem wegen der Grafikkarte eher im Bereich der Mittelklasse anzusiedeln. Wie erwähnt, ist eigentlich ein AMD Ryzen 5 3600 die klügere Wahl. Trotzdem bieten wir euch auch diesen sowie später noch einen weiteren einen Intel-Vorschlag an - hier entscheiden wir uns für einen Core i5-9600K, der zwar nur sechs Threads verwalten kann. Er lässt sich bei Bedarf aber auch gut übertakten, wofür wir neben einem Z-Chipsatz für das Mainboard auch einen Kühler mit einbauen, mit dem ein gewisses Maß an Übertaktung möglich ist. Zur Grafikkarte: Die AMD Radeon RX 5700 von Sapphire hat ein sehr gutes Preis-Leistungs-Verhältnis - derzeit bekommt ihr bis Ende des Jahres auch bei vielen Händlern beim Kauf einer AMD Radeon RX 5700 Spielecodes für wahlweise Borderlands 3 oder Tom Clancy's Ghost Recon: Breakpoint als Bonus dazu, ebenso sind drei Monate Xbox Game Pass für den PC mit dabei. Nvidia-Fans können als Alternative eine GeForce RTX 2060 Super nehmen, die ein wenig teurer und minimal stärker ist. Bei den Laufwerken spendieren wir mehr Speicherplatz als beim AMD-Einsteiger-PC - wer sparen will, der backt an dieser Stelle einfach kleinere Brötchen. In der Summe kostet der PC 1095 Euro. Hier nun der Einsteiger- und Mittelklasse-PC in einer tabellarischen Übersicht:
| Einsteiger PC für 740 Euro | Mittelklasse PC für 1060 Euro | ||||
|---|---|---|---|---|---|
| Komponente | Unser Vorschlag | Preis ab etwa | Unser Vorschlag | Preis ab etwa | |
| CPU | Ryzen 5 3600 (6x 3,6 bis 4,2 GHz, HT) | 195 Euro | Intel Core i5-9600K (6x 3,7 bis 4,7 GHz) | 230 Euro | |
| Mainbaord | MSI B450 Gaming Plus Max | 95 Euro | ASRock Z390 Steel Legend | 150 Euro | |
| RAM | 16GB G.Skill Aegis DDR4-3200, 2x8GB | 65 Euro | 16GB Patriot Viper Steel DDR4-3600, 2x8GB | 70 Euro | |
| Grafikkarte | Palit GeForce GTX 1660 Super GP | 235 Euro | Sapphire Radeon RX 5700 Pulse 8GB | 375 Euro | |
| SSD | Kingston A400 SSD 480GB | 45 Euro | ADATA Ultimate SU650 960GB | 95 Euro | |
| Festplatte | Toshiba DT01ACA 1TB | 35 Euro | Seagate BarraCuda Compute 2TB | 55 Euro | |
| Gehäuse | Sharkoon T3-V | 30 Euro | Cooler Master MasterBox MB600L | 45 Euro | |
| Netzteil | Corsair VS Series VS450 | 40 Euro | EVGA 500W (100-W1-0500-K2) | 43 Euro | |
| CPU-Kühler | AMD Box-Kühler | 0 Euro | Alpenföhn Brocken ECO Advanced | 32 Euro | |
| Gesamtpreis etwa | 740 Euro | Gesamtpreis etwa | 1095 Euro |
Hinweis: Das Kürzel HT bei den CPU-Daten steht für Hyper Threading. Solche CPUs können pro Kern zwei Threads verwalten.