Reanimal im Test: Horror-Hit mit Gänsehaut-Garantie

Test Vivien Ziermann
Reanimal im Test: Horror-Hit mit Gänsehaut-Garantie
Quelle: PC Games

Trotz kleiner Schwächen liefert Reanimal Horror auf hohem Niveau und punktet mit starker Atmosphäre und purer Gänsehaut - egal, ob allein oder zu zweit.

Eine Glanzleistung mit altbekannten Ärgernissen

Grafisch und atmosphärisch erinnert Reanimal an die vorherigen Little-Nightmares-Spiele, setzt dem Ganzen aber noch eine gewaltige Schippe obendrauf. Die Atmosphäre ist dichter und beklemmender, die Grafik wunderschön und schrecklich zugleich. Gezeigte und behandelte Themen und Bilder sind im Vergleich zu Little Nightmares jedoch deutlich verstörender. Hier hat sich das Team des Tarsier Studios eindeutig erwachseneren Themen zugewandt als Kindheitsängsten.

Auch der Sound trägt einen gewaltigen Teil zur Atmosphäre bei. Hier hat uns sogar eine große Überraschung erwartet. Denn zum ersten Mal hat das Entwicklerteam den Protagonisten Stimmen verliehen. Auch wenn die Kinder nur selten sprechen und auch dann lediglich flüstern, sorgen die Dialoge noch einmal zusätzlich für Gänsehaut. Hier wurde ganze Arbeit geleistet.

Auch technisch hatten wir während unserer Spielzeit nichts zu meckern. Das Spiel lief sowohl im Singleplayer-Modus als auch in den beiden Koop-Modi durchgehend flüssig. Uns sind außerdem weder Bugs noch Grafikfehler aufgefallen.

Bildergalerie

Was allerdings auch in Reanimal nicht ausgeblieben ist, sind die altbekannten Ärgernisse, die uns schon aus den Little-Nightmares-Spielen vertraut sind. Durch die feste Kameraperspektive kommt es hin und wieder vor, dass wir an Ecken hängenbleiben oder daneben springen. Außerdem ändert die Kamera ab und zu etwas verspätet den Winkel, sodass wir kurz blind unterwegs sind. Doch im Vergleich zu ihren früheren Werken kommen diese kleinen Ärgernisse deutlich seltener vor, sodass wir hier ein Auge zudrücken. Die Entwickler können eben auch nicht vollständig aus ihrer eigenen Haut.

Dementsprechend findet sich auch in Reanimal die ein oder andere Trial-and-Error-Passage. Diese sind jedoch recht selten und haben uns nie mit Frust oder einem unfairen Gefühl zurückgelassen.

Wertung zu Reanimal (PC)

Wertung:

9.0 /10

Wertung zu Reanimal (PS5)

Wertung:

9.0 /10

Wertung zu Reanimal (XSX)

Wertung:

9.0 /10
Fazit

Reanimal ist der gelungene Neustart des Tarsier Studios und bietet sowohl allein als auch im Koop starke Horror-Momente mit dichter Atmosphäre und einer atemberaubenden Welt.

Meinung

Ein gelungener Start für eine neue Marke

Trotz seiner kleinen Schwächen hat Reanimal unsere Erwartungen deutlich übertroffen. Beim Testen hatten wir einen WTF-Moment nach dem anderen, weil wir unseren Augen nicht trauen konnten. Reanimal will schockieren, erschrecken und einem die Haare zu Berge stehen lassen. Und all das schafft es mit Leichtigkeit.

Ob im Singleplayer- oder Koop-Modus: Dieser Horrortitel bleibt ein Erlebnis, das wir so schnell nicht vergessen werden. Damit ist es dem Team des Tarsier Studios nicht nur gelungen, die hohe Qualität der ersten Little-Nightmares-Spiele zu halten, sondern diese regelrecht in den Schatten zu stellen. Beim Spielen war deutlich spürbar, wie sehr sich das Team im Laufe der Jahre weiterentwickelt hat. Und wir können uns nur wünschen, dass Reanimal nur der Auftakt zu einer Serie voller gelungener Horrortrips sein wird. Reanimal erscheint am 13. Februar 2026 für PC, PlayStation 5, Xbox Series X und Nintendo Switch 2. Transparenzhinweis: Für die Erstellung dieses Artikels wurde die Release-Fassung von Reanimal von THQ Nordic zur Verfügung gestellt.

  1. Seite 1 Reanimal im Test: Story & Weltdesign
  2. Seite 2 Reanimal im Test: Mechaniken & Spielmodi
  3. Seite 3 Reanimal im Test: Technik & Fazit
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