PES 2012 im Test: Konamis mutiger Weg zum völligen Realismus

Test Thomas Szedlak

PES 2012 im Test! Alljährlich streiten sich Electronic Arts und Konami um die Krone der Fußball-Simulationen. Früher hat Pro Evolution Soccer dominiert, momentan ist FIFA der Herr im Haus. Mit einem ordentlichen Pfund Realismus will PES jetzt wieder die Kurve kriegen und sich an die Spitze zurückkämpfen! Ob das klappt? Unser Test verrät es!

PES 2012 im Test! Die Geschichte der Fußball-Simulationen ist eine Geschichte voller Missverständnisse: Über Jahre war Konamis Pro Evolution Soccer (früher: International Superstar Soccer) das Maß aller Dinge im Fußball-Sektor. Seit einigen Jahren hat sich aber die Konkurrenz von Electronic Arts herangearbeitet und PES schließlich überholt. Mit viel Realismus, neuen Steuerungsmöglichkeiten und intelligenteren Spielern will Konami nun den Durchbruch schaffen und an vergangene Zeiten anknüpfen. Für unserem Pro Evolution Soccer 2012-Test hat die geballte Fußball-Kompetenz der Redaktion das Spiel unter die Lupe genommen, um euch zahlreiche Neuerungen zu erklären und altbekannte Schwäche offen zu legen. Weitere Infos über das neue Pro Evolution Soccer 2012 findet ihr auf unserer Sammelseite.

Das hat uns an Pro Evolution Soccer 2012 gefallen:

PES 12-Test: Du hast die Kontrolle!
Ungenaue Pässe, schlecht stehende Mitspieler und eine lückenhafte Abwehr - gehören nun der Vergangenheit an. Entwickler Konami hat an der Gameplay-Schraube gedreht und präsentiert ein verbessertes Passsystem sowie einige neue Funktionen, die euch ein flüssigeres Spielgeschehen und mehr Präzision ermöglichen. Die ,,Teammate control"-Funktion ermöglicht euch das Anwählen eines Mitspielers mit dem rechten Stick, der so von euch in einen freien Raum gelotst oder anspielbereit positioniert wird. Zudem ermöglicht euch die ,,Off the ball control"-Funktion während Standardsituationen das Steuern von Mitspielern, die etwa im Strafraum auf die Ecke warten oder beim Freistoß für Verwirrung sorgen sollen. Auch das Elfmetersystem wurde überarbeitet und bittet erst zur Schusskraft-Dosierung und dann beim Tritt zur Richtungsangabe.

PES 12-Test: Das virtuell-gewordene Fußball-Hirn
All diese neuen Möglichkeiten, die euren Angriff nahe der Perfektion bringen können, treffen auf eine stark verbesserte künstliche Intelligenz - die euch das Leben schwer machen will. Waren Mittelfeld und Verteidigung letztes Jahr noch zwei Pole, rücken jetzt alle zur Verteidigung nach hinten und machen die Räume ordentlich eng! Führt ihr den Ball nicht nah genug am Fuß, stellt der Gegenspieler seinen Körper in den Weg und luchst euch den Ball ab. Da an der Kollisionsabfrage gearbeitet und diese - wie ganz Pro Evolution Soccer - sehr viel realistischer gemacht wurde, verletzen sich eure Spieler häufiger als sonst.

Bildergalerie

  1. Seite 1 PES 2012 im Test: Positive Aspekte
  2. Seite 2 PES 2012 im Test: Negative Aspekte/Fazit
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