Zurück zu den Anfängen: In klassischer Sands-of-Time-Manier turnt der Prinz wieder durch Persien. Doch kann der neue alte Prinz auch an alte Erfolge anknüpfen?
Prince of Persia: Die vergessene Zeit - Mono-Prinz
Neben dem Kampf spielt der Prinz auch noch in einer anderen Disziplin ganz oben mit: dem Klettern. So bietet Die vergessene Zeit eine gute Kombination aus Kraxeln, Kämpfen und Knobeln – hin und wieder gesellen sich auch ein paar Schalterrätsel dazu. Die Sprungpassagen fordern in typischer Prince of Persia-Manier wieder eure höchste Aufmerksamkeit. Ungenaues Timing wird hier gnadenlos bestraft. Sich von Wand zu Wand zu hangeln wäre natürlich auch viel zu einfach. So sind die meisten Sprungpassagen auch noch mit zahlreichen Fallen gespickt. Dank der Macht über die Zeit lassen sich kleinere Fehler jedoch schnell korrigieren. Und kleine Fehler passieren oft: Stellenweise ist die Kamera nicht immer optimal positioniert, sodass man leicht die Übersicht verliert und sich verspringt.
Aufgefrischt wird die Kletterpartie durch die Fähigkeit, das Wasser zu beeinflussen. So habt
Quelle: videogameszone.de
ihr die Möglichkeit, Wasserstrahlen oder -fälle für kurze Zeit gefrieren zu lassen und für eure akrobatischen Einlagen zu missbrauchen. Trotzdem: Dem neuen Abenteuer des Prinzen fehlt es auf Dauer leider an Abwechslung. So seid ihr zwar stets an verschiedenen Orten unterwegs, etwas wirklich Neues wird jedoch nicht geboten. Angesichts der kurzen Spieldauer von rund sieben bis acht Stunden für geübte Spieler ist dies aber noch zu verschmerzen. Die Spitze der Monotonie stellen jedoch die Bossgegner dar: Alle Obermotze verfügen über ein identisches Kampfverhalten. Dadurch laufen die Auseinandersetzungen mit den dicken Brocken stets gleich ab - ziemlich lahm. Lediglich der Endgegner bildet hier die Ausnahme.
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