PokéLife-Challenges sorgen in Pokémon Pokopia für langfristige Motivation. Wir zeigen, wie das Aufgabensystem funktioniert und warum es zum Weiterspielen animiert.
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Schiggy dagegen bringt euch Aquaknarre bei, die euch dabei hilft, vertrocknete Pflanzen und Bäume wiederzubeleben. Und Sichlor zeigt euch seinen Zerschneider, der euch Bäume und andere Holzbarrieren aus dem Weg räumen lässt.
Von den Attacken gibt es eine ganze Menge, die alle für verschiedene Situationen gebraucht werden. Einige Pokémon bringen euch ihre Fähigkeiten sofort bei, anderen müsst ihr zunächst noch ein paar Wünsche erfüllen. Schiggy wünscht sich zum Beispiel, dass ihr zehn vertrocknete Grasbüschel bewässert.
Erlernte Attacken bleiben euch permanent erhalten. Allerdings könnt ihr sie nur einsetzen, solange ihr noch ausreichend Angriffspunkte besitzt. Gehen euch die AP zur Neige, könnt ihr aber einfach ein paar Beeren essen. Damit füllt ihr die Punkte wieder auf. Die AP sind in etwa das Pendant zur für Life-Sims typischen Energieanzeige, aber weniger nervig.
Quelle: Nintendo
Mit Schiggys Aquaknarre könnt ihr vertrocknete Pflanzen und Bäume bewässern. Dadurch erschafft ihr wieder neue Lebensräume.
PokéLife-Challenges, Crafting und Fortschritt
Beim Errichten von Habitaten und Anfreunden mit Pokémon wird euch nach kurzer Zeit auch ein zerstörtes Pokémon-Center ins Auge fallen. Trotz des Totalschadens funktioniert zumindest noch der PC. Der macht euch mit den PokéLife-Challenges vertraut: eine Reihe an Aufgaben, die vergleichbar mit den Stempelkarten aus Animal Crossing sind. Für das Erfüllen der Aufgaben erhaltet ihr Life-Münzen. Die könnt ihr wiederum gegen Gegenstände eintauschen.
Je mehr Aufgaben ihr löst und euch um die Wünsche eurer Pokémon-Freunde kümmert, umso höher wird die Qualität des gesamten Lebensraums. Dadurch könnt ihr das Umgebungslevel erhöhen und so weitere PokéLife-Challenges freischalten und den Eintauschkatalog erweitern.
Quelle: Nintendo
An der Werkbank könnt ihr mit gefundenen Materialien Gegenstände craften.
Items bekommt ihr selbstverständlich nicht nur über den Katalog, sondern könnt diese auch craften oder in der Welt finden. Das Crafting-System ist recht simpel. Im Vergleich zu Animal Crossing könnt ihr hier aber bereits von Anfang an mehrere Gegenstände auf einmal herstellen und müsst auf dieses Feature nicht erst sechs Jahre warten.
Liebevolle Details und gelungene Präsentation
Zunächst ist euer Platz an Gegenständen, die ihr mit euch herumtragen könnt, begrenzt. Mit der Zeit schaltet ihr aber Erweiterungen frei. Überraschend süß ist, wie viele Gedanken sich die Entwickler über kleine Details gemacht haben. In vielen Spielen wird es einfach unkommentiert hingenommen, dass Figuren problemlos riesige Gegenstände in ihren Taschen verstauen, weil es für das Gameplay keine Rolle spielt.
Eigentlich ist das aber ziemlich unrealistisch. In Pokémon Pokopia wird dieses Detail jedoch charmant erklärt. Das Verstauen großer Objekte wird durch die Attacke Horten begründet, wodurch Ditto sogar große Möbelstücke mit sich tragen kann. Ein kleines Detail, das spielerisch vielleicht nicht entscheidend ist, aber die Spielwelt deutlich glaubwürdiger und liebevoller wirken lässt.
Quelle: Nintendo
Den kubischen Look des Spiels muss man mögen. An Details mangelt es aber auf jeden Fall nicht.
Den kubischen Gesamtlook, der ein wenig an Dragon Quest Builders erinnert, muss man mögen. Uns gefiel das Spiel optisch aber ganz gut. Durch die gestalterischen Möglichkeiten fällt das würfelförmige Terrain mit der Zeit auch immer weniger auf und lässt sich durch Gebäude, Items und Dekoartikel gut kaschieren. Die Anspielversion lief flüssig und ohne Probleme, auch im Multiplayer. Dazu aber später mehr.
