Im Trainingscenter entfaltet Pokémon Champions sein volles strategisches Potenzial. Hier optimiert ihr eure Pokémon bis ins kleinste Detail und passt sie perfekt an euren Spielstil an. Doch wie frei seid ihr dabei wirklich und welche Rolle spielt das Monetarisierungssystem dabei?
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Ein weiterer Kritikpunkt ist hier allerdings noch, dass Pokémon Champions nur auf das offizielle Turnierformat setzt. Das heißt konkret: im Einzel sind momentan nur 3-gegen-3 Kämpfe möglich und im Doppel 4-gegen-4. Ihr könnt also aktuell nicht mit einem kompletten Team aus 6 Pokémon kämpfen. Das man nicht mal bei privaten Matches individuelle Einstellungen vornehmen kann ist wirklich schade und unverständlich.
Feinschliff im Trainingscenter
Der wohl interessanteste Ort in Pokémon Champions ist neben der Kampfkuppel das Trainingscenter. Hier bekommt ihr nämlich die volle Kontrolle über eure Pokémon und könnt sie bis ins kleinste Detail optimieren.
So lassen sich die Statuswerte eurer Pokémon exakt anpassen und beliebig umverteilen. Doch damit nicht genug: Seid ihr mit dem Wesen, der Fähigkeit oder den Attacken unzufrieden, könnt ihr diese ganz einfach austauschen. Gerade bei den Attacken steht euch ein riesiger Pool an möglichen Angriffen zur Verfügung, die das jeweilige Pokémon theoretisch erlernen kann.
Quelle: PC Games
Im Traingscenter könnt ihr so detailliert wie noch nie die Statuswerte eurer Pokémon bearbeiten.
Damit sind euch beim Feintuning kaum Grenzen gesetzt, und ihr könnt euer Team perfekt auf eure Strategie abstimmen. Einem optimal vorbereiteten Team steht also nichts mehr im Weg.
Naja, das heißt: Ganz ohne Einschränkungen funktioniert das Ganze jedoch nicht. Jede Anpassung im Trainingscenter kostet V-Punkte. Wer hier zu viel herumexperimentiert, kann schnell sein Budget aufbrauchen. Ihr solltet euch also gut überlegen, welche Änderungen wirklich sinnvoll sind, und entsprechend sparsam mit euren Ressourcen umgehen.
Quelle: PC Games
Pokémon Champions ist kostenlos spielbar. Für einen erweiterten Battle Pass müsst ihr allerdings zahlen.
Kostenlos, aber nicht ohne Extras
Pokémon Champions ist grundsätzlich kostenlos spielbar. Besonders positiv fällt dabei auf, dass ihr für Online-Kämpfe keine Nintendo-Switch-Online-Mitgliedschaft benötigt. Der kompetitive Kern des Spiels ist somit für alle Spieler frei zugänglich.
Ganz ohne Ingame-Transaktionen kommt das Spiel allerdings nicht aus. So gibt es für jede Saison eine Art Battlepass, der euch durch Level-Aufstiege mit Items, kosmetischen Gegenständen oder V-Punkten belohnt. In der kostenlosen Variante bleibt jedoch ein Teil der Belohnungen gesperrt. Wer Zugriff auf alle Inhalte haben möchte, muss knapp 10 Euro investieren.
Quelle: PC Games
Neben dem Battle Pass könnt ihr auch noch eine kostenpflichtige Mitgliedschaft abonnieren, die euch diverse Vorteile bietet.
Darüber hinaus wird auch eine optionale Mitgliedschaft angeboten. Diese könnt ihr entweder monatlich für rund 5 Euro oder als Jahresabo für etwa 50 Euro abschließen. Die Vorteile liegen vor allem im Komfort: Eure Pokémon-Box wird von 30 auf über 1000 Plätze erweitert, und statt drei könnt ihr bis zu 18 Kampfteams gleichzeitig speichern.
Weiter stellt euch die Mitgliedschaft exklusive Belohnungsmissionen bereit und zusätzliche Kampfmusik. Positiv ist dabei, dass die kostenpflichtigen Inhalte keinen direkten Einfluss auf die Spielbalance haben. Es handelt sich also nicht um ein Pay-to-Win-System, sondern vielmehr um organisatorische und optische Erweiterungen, was dem kompetitiven Anspruch des Spiels zugutekommt.
Meinung
Pokémon Champions richtet sich klar an eine ganz bestimmte Zielgruppe: Spieler, die Freude an kompetitiven Kämpfen haben und ihr Team bis ins kleinste Detail optimieren wollen. Genau in diesem Bereich liefert das Spiel ab. Das Trainingscenter bietet enorme Freiheiten, und durch die Anbindung an Pokémon HOME entsteht erstmals ein zentraler Ort, an dem ihr eure gesammelten Pokémon aus verschiedenen Spielen vereinen und mit ihnen kämpfen könnt.
