Das Hardware-Feature Work Graphs für PS6 und neue Xbox vorerst kein Thema

News David Fabricius
Das Hardware-Feature Work Graphs für PS6 und neue Xbox vorerst kein Thema
Quelle: Sony/Microsoft

Derzeit gibt es viele Spekulationen rund um die PS6 und die Next-Gen-Xbox. So soll das Work-Graphs-Feature zunächst noch nicht relevant werden.

Das neue Work-Graphs-Feature von DirectX 12 verspricht eine effizientere Nutzung der CPU-Ressourcen, indem es der GPU ermöglicht, komplexe Aufgaben eigenständig zu übernehmen. Besonders bei hochauflösenden Assets - etwa in Kombination mit Technologien wie Unreal Engine 5 Nanite - könnten Work Graphs künftig für einen deutlichen Leistungsschub sorgen. Ein verbesserter Scheduler sorgt dabei für besseren Datenfluss und Synchronisation. Dadurch wird die Arbeit mit komplexen Ressourcen vereinfacht. Doch warum soll es noch keine große Rolle spielen? Aussagen von KeplerL2 liefern eindeutige Hinweise.

PS6 und Next-Gen-Xbox brauchen es vorerst nicht

Work Graphs wurden 2023 als Preview vorgestellt und erlauben es, Aufgaben auf der GPU flexibler zu organisieren - besonders vorteilhaft bei prozedural generierten Inhalten wie großen Wäldern oder Städten. Nach meiner Meinung klingt die Technologie vielversprechend, doch laut dem bekannten AMD-Leaker KeplerL2 (NeoGAF) wird sie zunächst kaum genutzt werden. Der Grund: In den ersten Jahren nach Release von PS6 und Next-Gen-Xbox befinden wir uns in einer Cross-Generation-Phase, in der viele Spiele sowohl für alte als auch für neue Hardware erscheinen. Engines und Tools unterstützen diesen Grafikprogrammierstil (prozedurale Generierung) bislang nur eingeschränkt.

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Erst wenn sich die Entwicklung voll auf die neue Hardware konzentriert und entsprechende Anpassungen erfolgt sind, dürfte das Potenzial dieser Technologie ausgeschöpft werden. Bis dahin bleibt abzuwarten, wann Work Graphs wirklich relevant werden.

Das Potenzial ist für die Zukunft interessant

Ein weiterer spannender Aspekt ist das Potenzial von Work Graphs für zukünftige Spiele-Generationen. Sobald Engines und Tools die Technologie voll unterstützen, könnten Entwickler deutlich komplexere und dynamischere Spielwelten erschaffen - etwa mit prozedural generierten Landschaften, realistischerer Physik oder fortschrittlicher KI.

Was haltet ihr von den Möglichkeiten? Seid ihr bisher mit eurer jetzigen Generation zufrieden und denkt kaum an die Next-Gen-Konsolen? Ich selbst bin mit der jetzigen Generation noch zufrieden. Wenn der nächste Sprung aber kommt, hoffe ich, dass er um einiges gewaltiger sein wird. Mal schauen, was uns in den nächsten Jahren erwartet.

Quelle: gaming.bolt

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