Playstation 5: Release, Technik, Spiele - Update mit Dualsense-Controller, SSD und mehr
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Ende 2020 ist es so weit: Sony startet mit der PS5 in die Hardware-Zukunft. Doch schon jetzt ist relativ viel zur kommenden Konsole bekannt. Wir fassen in unserer Reportage alle Infos zusammen und geben einen Ausblick darauf, was sich Next-Gen-hungrige Spieler höchstwahrscheinlich erwarten können! Angesichts der endgültigen Enthüllung des neuen Controllers, des Dualsense, und anderen Infos aus der letzten Zeit haben den Artikel ergänzt.
Ende 2020 und somit zeitgleich mit der Xbox Series X kommt die PS5, sollte die aktuelle Corona-Krise Sonys aktuell noch nicht abgesagten Plänen keinen Strich durch die Rechnung machen. Zwar hält sich das Unternehmen mit genauen Details zur Konsole weiterhin zurück, immerhin der neue Controller wurde nun aber endgültig enthüllt: Dualsense heißt das schicke respektive potthässliche Teil - je nachdem, wen man fragt - und es schickt die bisherige Dualshock-Serie somit in den Ruhestand. Angesichts der Präsentation des PS5-Controllers und anderer spannender Entwicklungen der letzten Zeit, etwa den neuen Infos zur SSD der Konsole, haben wir unseren Übersichtsartikel zur Playstation 5 überarbeitet und ergänzt, um euch den den aktuellen Wissensstand kompakt vermitteln zu können.
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Die ersten Infohäppchen
Den offiziellen Namen der Konsole kennen wir nun schon geraume Zeit und sie heißt - aufgepasst! - Playstation 5 (jetzt kaufen )! Krass, ne? Wir konnten es auch kaum glauben. Tatsächlich war dieser scheinbar offensichtliche Fakt aber bis zu dieser Sensationsenthüllung nicht fix und Sony selbst spielte in Stellungsnahmen mit der Möglichkeit, namenstechnisch diesmal in eine andere Richtung zu gehen.
Das hätte uns verwundert, denn im Kern scheint die PS5 eine relativ logische Weiterentwicklung dessen zu sein, was mit der PS4 etabliert wurde - ein klassisches Konsolenerlebnis, nur eben technisch auf der Höhe der Zeit. Im April und Mai 2019 gab es die ersten Informationsfetzen. So zeigte Sony eine Version des Spider-Man-Spiels, die auf einer Hardware lief, welcher jener der PS5 entsprechen sollte. Das Hauptaugenmerk: extrem verkürzte Ladezeiten. Während bei der PS4 nach dem Aktivieren der Schnellreisefunktion etwa 15 Sekunden vergehen, ist's in der Tech-Demo gerade mal eine knappe Sekunde - ein gewaltiger Unterschied! Hauptverantwortlich dafür ist die Tatsache, dass statt der bisher üblichen Festplatte eine SSD im Inneren der Konsole ruht und Daten dementsprechend wesentlich rasanter ausgelesen werden können. Das Ergebnis: laut Sony die schnellste Konsole aller Zeiten. Begeistert davon zeigt sich auch Evan Wells, der Boss von Uncharted-Entwickler Naughty Dog. Laut ihm sind die Ladezeiten de facto nicht mehr spürbar.
Quelle: PC Games
WIr rechnen nicht damit, dass sich der Playstation Store drastisch ändern wird. Im Gegenteil, wir gehen davon aus, dass alles, was auf der PS4 läuft, auch auf der PS5 heruntergeladen werden kann.
Weitere Infos aus dem Mai 2019: In der GPU verbautes Raytracing (welches gerade auf dem PC auf dem Vormarsch, aber noch nicht Standard ist) soll deutlich realistischere Lichteffekte erlauben, 8K-Support für ein gestochen scharfes Bild sorgen - einen entsprechenden Fernseher vorausgesetzt -, wobei noch unklar ist, wie weit die 8K-Unterstützung in der Praxis gehen wird. Natives 8K dürfte in Verbindung mit einem weiteren Vorhaben, nämlich konstanten 60 Bildern pro Sekunde, schwer umsetzbar sein. Wir gehen eher von einem hochskalierten Bild bei 8K und nativem 4K aus. Zum Vergleich: Die PS4 Pro arbeitet im Normalfall auch nicht mit nativem 4K, sondern mit technischen Tricks, welche eine deutlich geringere Auflösung auf 4K hochskalieren.
Der vermeintliche Design-Leak
Quelle: Sony
Neben neuen Marken darf man sich auf Fortsetzungen etablierter Reihen einstellen. Ein heißer Kandidat für ein neues Abenteuer rund um den Launch der PS5 ist Horizon: Zero Dawn 2.
Im August 2019 wurde es angesichts eines Leaks spannend. Hier gilt: Alle Angaben ohne Gewähr, denn zu dessen Wahrheitsgehalt hat sich Sony bis heute nicht geäußert und bis heute ist das offizielle Design der Konsole eine der großen Unbekannten. Eine niederländische Website veröffentlichte angebliche Konzeptzeichnungen des Devkits der PS5. Zur Erklärung: Dabei handelt es sich um spezielle Hardware, deren Design nichts mit dem finalen Produkt zu tun hat. Sie ist nur für Entwickler gedacht, damit diese frühzeitig an ihren Spieleprojekten arbeiten können. Wäre auch komisch, sollte dieses Devkit - so es denn real ist - der tatsächlichen PS5 entsprechen, wartet es doch mit einem seltsamen V-Design und allerlei für den Endkunden irrelevanten Anzeigen auf der Vorderseite auf. Etwas mehr Glaubwürdigkeit erhielt der Leak Mitte Oktober, als ein vermeintliches Bild des Prototypen auftauchte. Gut möglich, dass das Devkit tatsächlich so aussieht, schließlich dürften über die Welt verstreut mehrere hundert Exemplare davon im Einsatz sein - aber wie gesagt, Rückschlüsse auf die eigentliche PS5 erlaubt das Design nicht.
Weiterhin nicht bekannt: Der Preis der PS5, wobei Analysten derzeit von 500 Euro ausgehen. Seit Oktober 2019 wissen wir aber, dass die PS5 im Vergleich zur Vorgängerin deutlich stromsparender laufen soll und dass es generell möglich sein wird, Spiele nur teilweise zu installieren. Das soll nicht nur, aber vor allem bezüglich Singleplayer- und Multiplayer-Komponenten helfen, Platz auf der SSD zu sparen. Wer etwa das nächste Call of Duty kompetitiv spielen will, aber keine Lust auf die Kampagne hat, muss diese fortan nicht mehr als Datenballast mit sich rumschleppen. Ein Blu-ray-Laufwerk, das diesmal auch 4K-Filme unterstützt, wird es weiterhin geben und die entsprechenden Discs werden bis zu 100 GByte Speicherplatz aufweisen.
Die Specs
Die volle Ladung Specs folgte im März 2020. Im Rahmen einer Präsentation, die eigentlich für die Corona-bedingt abgesagte Game Developers Conference 2020 vorgesehen war, ging System Architect Mark Cerny auf Details der PS5-Struktur ein. In dem Gerät werkelt ein 8-Kern-Zen2-Prozessor bei 3,5 Gigahertz. Die Grafikeinheit kommt auf 36 CUs bei einer Taktung von 2,23 Gigahertz. Das liegt unter dem Wert der Xbox Series X, die 52 Compute Unites bietet, soll aber durch eine deutlich höhere Taktrate ausgeglichen werden. Bezüglich der Gesamtleistung kommt die Playstation 5 auf 10,28 TFLOPs, was unter den 12 TFLOPs der Xbox Series X liegt. Als Arbeitsspeicher sind 16 GB GDDR6 RAM/256-bit verbaut, die Speicher-Bandbreite bietet 448 GB pro Sekunde. Einen Vergleich der Specs von Playstation 5 und Xbox Series X haben wir natürlich für euch parat und die Konsolen auch sonst anhand der bisher bekannten Infos gegenübergestellt! Aus Entwicklerkreisen heißt es, dass die PS5 trotz auf dem Papier vorhandener Hardwareschwächen das Grafiklevel moderner PCs wird erreichen können.
| Hardware | Details |
|---|---|
| CPU | 8x Zen 2 Cores at 3.5GHz (variable frequency) |
| GPU | 10.28 TFLOPs, 36 CUs at 2.23GHz (variable frequency) |
| GPU Architecture | Custom RDNA 2 |
| Memory/Interface | 16GB GDDR6/256-bit |
| Memory Bandwidth | 448GB/s |
| Internal Storage | Custom 825GB SSD |
| IO Throughput | 5.5GB/s (Raw), Typical 8-9GB/s (Compressed) |
| Expandable Storage | NVMe SSD Slot |
| External Storage | USB HDD Support |
| Optical Drive | 4K UHD Blu-ray Drive |
Auch auf den bereits im Vorfeld erwähnten 3D-Sound der PS5 wurde genauer eingegangen. "Tempest" heißt die Audio Engine der Konsole und sie soll deutlich deultich realitätsnähere Geräusche in Spielen ermöglichen. Sie berücksichtigt die Position von Objekten in Spielen und sogar unsere Kopf- und Ohrenform (!), um ein maximal natürliches Klangerlebnis zu erzeugen. Ganz unbescheiden spricht Sony hier von einer "Revolution in Sachen Spiele-Audio".
Die SSD als "Gamechanger"
Ein besonderes Augenmerk liegt aber auf der SSD, die in der Maschine verbaut ist und die 825 GB Speicherplatz bieten wird. Sony verspricht hier einen richtigen "Gamechanger", der Ladezeiten quasi auf null reduzieren soll, darüber hinaus die Entwicklung von Spielen aber noch deutlich markanter prägen. Konnte die PS4 1 GB Daten in etwa einer Sekunde verarbeiten, so soll dieser Vorgang bei der PS5 dank SSD um das 100-fache schneller vonstatten gehen.in Zahlen liegt die Datenübertragungsrate bei der Playstation 5 bei 5,5GB/s (Raw)/8-9 GB/s (compressed), im Vergleich zu jener der Xbox Series X mit 2,4 GB/s (raw)/4,8 GB/s (compressed). Damit soll die PS5 in dieser Hinsicht potenter sein als alle bisher üblichen Geräte mit SSDs und somit auch als aktuelle Hochleistungs-PCs. Dadurch sollen eben nicht nur offensichtliche Ladezeiten wegfallen, sondern auch versteckte, etwa durch lange Gänge oder Aufzugfahrten, da alle Umgebungsdetails in Sekundenbruchteilen berechnet werden können. Die Art, wie Spiele entwickelt werden, soll also durch die SSD massiv beeinflusst werden.
Andere SSDs sollen zwar zu einem Zeitpunkt nach dem Launch als externe Speicher auch per USB an die PS5 angeschlossen werden können, hier setzt Sony den Fokus aber auf 100%ig sichergestellte Kompatibilität und erklärt somit die längere Entwicklungszeit für das Feature.
Abwärtskompatibilität mit Fragezeichen
Im Mai 2019 wurde erstmals versprochen, was sich viele Fans schon lange wünschen: Abwärtskompatibilität! Alle PS4-Spiele sollen uneingeschränkt auch auf der PS5 laufen, hieß es ursprünglich. Ob sich die Abwärtskompatibilität auch auf PS3-, PS2- und PS1-Spiele beziehen wird, bleibt abzuwarten, aber auch die PS4-Pläne klingen aktuell nicht mehr ganz so rosig wie dereinst. So sollen anders als bei der Xbox Series X, die bis inklusive der allerersten Xbox alle Discs schluckt, zum Launch der PS5 nur etwa 100 besonders beliebte Spiele kompatibel sein, verriet Cerny in seiner Rede zur Enttäuschung vieler Fans. Bezüglich der restlichen etwa 4.000 PS4-Spiele würde man erst im Laufe der Zeit Abwärtskompatibilitäts-Tests durchführen. Erklärt wurden diese zurückgeschraubten Ambitionen dadurch, dass die PS5 einfach zu stark sei, um ältere Titel wie vorgesehen abzuspielen, was viel Optimierungsarbeit und auch notwendige Updates der Spiele bedeuten würde.
Nach Kritik vieler Spieler ob dieser doch etwas fadenscheinigen Erklärung - die Xbox Series X bekommt dieses Problem ja auch hin - ruderte Sony zwar nicht wirklich zurück, versprach aber, dass man in den kommenden Monaten noch weitere Infos zur Abwärtskompatibilität im Gepäck hätte und dass der Plan sei, schlussendlich so gut alle PS4-Spiele auf der PS5 zum Laufen zu bringen. Vielleicht meldet man sich dann auch noch einmal zu den Plänen bezüglich PS1, PS2 und PS3 zu Wort.
Dualsense - der Controller der PS5
Quelle: Sony
Playstation 5: Release, Technik, Spiele - Update mit Dualsense-Controller, SSD und mehr (3)
Neben all den handfesten Infos verlautbarte Sony schon vor einiger Zeit auch, dass der Fokus bei der PS5 nicht auf besserer Technik, sondern auf Innovation liegen soll, was wohl vor allem mit Blick auf die neuen Entwicklungsoptionen durch die SSD gemeint war. Ein aufgrund eines Patents angenommener Fokus auf User Generated Content deutet auch in Richtung Innovation - ein Punkt, der durch eine interessante Neubenennung eines Buttons auf dem neuen Controller noch unterstrichen wird, doch dazu gleich mehr. Besonders spannend ist hier das Screen Tagging. Videos und Fotos, die man teilt, können offenbar als Hilfestellung für andere User mit Zusatzinformationen getaggt und entsprechend gesucht werden.
Neben SSD und möglichem User-Content-Fokus ist das innovativste Element der Playstation 5 wohl ohne jede Frage der neue Controller, der die Dualshock-Serie nach vier Modellen ablöst: Dualsense heißt das Teil wie eingangs erwähnt und es bietet nicht nur ein gewöhnungsbedürftiges Aussehen, sondern auch jede Menge spannende Features. Viele davon waren schon bekannt, bevor wir den Namen des Gamepads und sein Aussehen kannten, denn schon Ende letzten Jahres verlautbarte Sony recht ausführliche Controller-Informationen.
Quelle: PlayStation Blog
Playstation 5: Release, Technik, Spiele - Update mit Dualsense-Controller, SSD und mehr (1)
Einige damals von inoffizieller Seite und durch Patenteinträge kolportierte Gerüchte, etwa das Wegfallen des Touchpads, haben sich nicht bewahrheitet, andere, wie ein integriertes Mikrofon, stellten sich als richtig heraus. Um den Jahreswechsel hieß es zudem, dass der damals noch von uns als Dualshock 5 bezeichnete Controller höchstwahrscheinlich über Buttons auf der Rückseite verfügen wird, wie man sie von an Profispieler gerichteten Gamepads kennt. Hier sammelte Sony mit einem Aufsatz für den Dualshock 4 bereits Erfahrung. Auf den nun veröffentlichten, finalen Bildern des Dualsense ist von Tasten auf der Rückseite aber nichts zu sehen. Wer will, wird übrigens anscheinend auch den in die Jahre gekommenen Dualshock-4-Controller auf der PS5 nutzen können, zumindest bei einigen Spielen.
Was wir Ende 2019 schon fix wussten, war, dass zwei Features den Dualsense besonders prägen würden: Erstens ist dies das sogenannte Haptische Feedback. Dieses ersetzt die bisherige Rumble-Funktion und soll deutlich nuanciertere Eindrücke erlauben. Laut Sony sollen sich ein Crash gegen eine Wand und ein Zweikampf auf dem Fußballplatz deutlich anders anfühlen und sogar die Unterschiede zwischen einem Fußmarsch auf matschigem Untergrund und hartem Boden sollen spürbar sein. Die zweite Innovation hört auf den namen "Adaptive Trigger". Der Widerstand von L2 und R2 wird sich beim Dualshock 5 individuell einstellen lassen. So benötigt das Spannen eines Bogens etwa deutlich mehr Kraft als das Betätigen eines Gaspedals auf einer geraden Strecke. Das kennt man so ähnlich von diversen Dritthersteller-Controllern, dort jedoch kann der Widerstand der Buttons nur entsprechend der eigenen Vorliebe eingestellt werden und sich nicht dynamisch ändern. Wir sehen hier großes Potenzial - man denke an ein Horrorspiel, in dem man mit der Schultertaste die Taschenlampe benutzt und in dem sich in einem dunklen Raum voller unheimlicher Kreaturen der Trigger auf einmal nicht mehr betätigen lässt! Außerdem wurde bestätigt, dass der Controller über eine USB-C-Ladebuchse verfügen wird, etwas schwerer als der Dualshock 4 sein soll und eine längere Akkulaufzeit bieten wird. Spannend: Angeblich lässt das Gamepad sich direkt mit Playstation Now verbinden, ohne dass man die PS5 selbst überhaupt aktivieren muss.
Dazu wurde auch jetzt nichts verraten, aber Sony sagt selbst, dass trotz der Enthüllung auch zum Dualsense in Zukunft noch weitere, bis dato unbekannte Details folgen werden. Erst durch das offizielle Design wissen wir, dass der Share-Button Geschichte ist und nun "Create" heißt, was wie erwähnt auf einen Fokus auf User Generated Content hindeuten könnte, der über das reine Erstellen von Bildern und Videos hinausgeht. Gut möglich, dass der extrem versatile Leveleditor Dreams da schon ein Hinweis auf mögliche PS5-Features ist.
Das Design des Dualsense wird allen anderen interessanten Infos zum Trotz in absehbarer Zukunft wohl für die meisten Diskussionen sorgen, geht es doch vergleichsweise weit von dem weg, was man von den vier Dualshock-Iterationen kannte. Die Aufteilung in schwarze und weiße Elemente, das dezentere Button-Design, die etwas bulkige Form - das Feedback der Spielerschaft ist derzeit sehr, sehr geteilt.
Unsichere Launch-Situation
Quelle: Sony
The Last of Us: Part 2 war für Mai 2020 für die PS4 geplant. Aktuell wurde es auf unbekannte Zeit verschoben, ein PS5-Release wird immer wahrscheinlicher.
Was gibt es noch zur PS5 zu wissen? Ob mit oder ohne Dualsense-Integration, klar ist, dass der Streamingdienst PS Now zurückkehren wird. In Zukunft sollen dem Dienst pro Monat mehr neue Spiele hinzugefügt werden - im Gegenzug wird es aber auch mehr zeitlich begrenzte Angebote geben. So viel zu dem, was wir wissen, alles Weitere ist Spekulation respektive stammt aus der Gerüchteküche. Die endgültige Enthüllung der PS5 setzt Sony erst irgendwann für den Verlauf des aktuellen Jahres an. Welche Spiele gibt's zum Release? Welche PS4-Titel werden remastert? Wie sieht das Interface aus? Liegt, wie spekuliert wird, der Konsole eine Kamera bei und wird es tatsächlich ein Bundle mit Playstation VR 2.0 geben? All das ist noch nicht sicher und mit Blick auf die aktuell grassierende Corona-Pandemie und die unsichere Entwicklung der kommende Monate ist davon auszugehen, dass auch Sony selbst nicht auf alle Fragen eine Antwort parat hat. Produktionsausfälle, Lieferschwierigkeiten und mehr haben bereits für zahlreiche Spieleverschiebungen gesorgt und sogar, wenn die Playstation 5 rechtzeitig zum Weihnachtsgeschäft 2020 in ausreichender Stückzahl im Laden steht, ist es fraglich, wie viele der eigentlich geplanten Launchtitel mehrere Monate nach hinten verschoben oder sogar gecancelt werden. Sony selbst hat kürzlich The Last of Us Part 2 von Mai 2020 auf unbekannte Zeit verschoben. Es kann gut sein, dass eine PS5-Umsetzung des so gut wie fertiggestellten Action-Adventures etwaige Lücken im Launch-Fenster füllen soll.
So oder so, irgendwann in absehbarer Zeit werden wir die PS5 in unserem Wohnzimmer platzieren können, sei es nun 2020 oder doch erst 2021 und sie wird uns anschließend die kommenden Jahre begleiten. Hoffen wir mal, dass es bei der PS6 weniger Launch-Probleme geben wird und die Corona-Krise dann schon lange nur noch eine unangenehme Erinnerung ist! Ob diese Konsole aber überhaupt jeweils erscheinen wird, bleibt abzuwarten. Die Namensrechte sicherte sich Sony vor einigen Monaten auf jeden Fall schon einmal, gemeinsam mit PS7, PS8, PS9 und PS10. Bis wir uns mit diesen potenziellen Next-Next-Next-Gen-Konsolen verlustieren können, blicken wir aber erst einmal gespannt auf das Anfang Januar offiziell enthüllte Logo der PS5. Und wir fragen uns, wann Sony es endlich Microsoft gleichtut und endlich mal enthüllt, welchen Kasten wir uns Ende 2020 unter den Fernseher stellen werden.
