Nach Xbox 720 und Wii HD beleuchten wir jetzt den potentiellen Nachfolger der PS3: die PlayStation 4!
Thomas Szedlak:
Konsolenbauer haben es heutzutage nicht leicht. Neben der reinen Hardware spielen Online-Service, Eingabegeräte und Zusatzdienste eine wachsende Rolle. Ich gehe davon aus, dass Sony hier in den nächsten zwei, drei Jahren seine Hausaufgaben machen und mit der PS4 ein in allen Belangen ausgereiftes Paket veröffentlichen wird. Dabei darf man natürlich das Wichtigste nicht vergessen: Herausragende Games, die die Vorzüge der PS4 visuell und inhaltlich deutlich machen. Es wäre ja schon mal an der Zeit für revolutionäre Ideen und nicht „nur“ für eine Evolution bestehender Spielkonzepte.
Fazit: Von der PlayStation 4 erwarte ich nicht mehr und nicht weniger als eine (fast) perfekte Spielkonsole!
Dominic Eskofier:
Wenn Sony nicht etwas ganz Neues im Stil der Online-Plattform OnLive plant (Spiele werden nicht mehr im Wohnzimmer berechnet, sondern zentral in einer Serverfarm und dann per Breitband auf den Bildschirm übertragen), dann dürfte unsere Prognose relativ nah an der Wirklichkeit sein. Sony wird eine konsequente Weiterentwicklung der PlayStation-Reihe auf den Markt bringen, die mit fortschrittlicher Technik punkten kann. Den Casual-Markt wird man mit intuitiven Spielen angreifen, die die Bewegungssteuerung konsequent nutzen.
Fazit: Fliegen wir mit dieser Prognose auf die Nase? Schon möglich, aber unwahrscheinlich.
Quelle: Games Aktuell
Andreas Szedlak:
Euphorie und Vorfreude hinsichtlich einer PlayStation 4 halten sich bei mir noch in argen Grenzen. Erstens wird es ja (hoffentlich) noch ein paar Jahre dauern, bis das Gerät das Licht der Welt erblickt und zweitens wurde schon beim Start von PS2 und PS3 eine Erwartungshaltung geweckt, der Konsolen und Games anfangs überhaupt nicht gerecht wurden. PS2-Spiele sahen schlechter aus als Dreamcast-Spiele, PS3-Games nicht besser als Xbox-360-Titel. Deshalb sehe ich die PS4 noch sehr nüchtern. Dass ich das bis zum Start der Konsole nicht durchhalten werden kann, ist mir aber schon jetzt klar ...
Fazit: Sorry Thomas, aber den Glauben an Wunderwerke und Perfektion habe ich aufgegeben.
