Die besten PSVR-Spiele: Sonstiges
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Playstation VR ist nun seit fast drei Jahren auf dem Markt und ermöglichte Spielern einen Ausflug in die virtuelle Realität. Nichtsdestotrotz blieben die Verkaufszahlen hinter den Erwartungen zurück. Unserer Meinung nach zu Unrecht. Denn inzwischen ist eine große Anzahl an wirklich guten VR-Spielen erhältlich. Die Besten haben wir für euch zusammengesucht.
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Sonstiges
Nicht alle Spiele lassen sich in Schubladen stecken. Daher zeigen wir euch hier einige Titel, für die wir kein Genre gefunden haben oder nur wenige Vertreter für Playstation VR vorhanden sind. Macht euch daher gefasst auf rasante Rennen, spannende Flugstunden, interessante Erzählstrukturen und jede Menge Unsinn.
Driveclub VR
Quelle: Sony / Evolution Studios
Driveclubs Optik ist vielleicht nicht die beste, die virtuellen Rennen machen aber durchaus Laune.
In Driveclub VR könnt ihr das Steuer einiger der schönsten Autos der Welt übernehmen. In kurzweiligen Rennen fahrt ihr auf fiktiven Rennstrecken in verschiedenen Ländern wie zum Beispiel Norwegen oder Schottland um den Sieg. Wer dabei auf einen Simulationsracer á la Project Cars hofft, den müssen wir an dieser Stelle leider enttäuschen. Driveclub VR spielt sich sehr arcadelastig und auch die Gegner sind keine große Herausforderung. Der mit Abstand negativste Punkt ist die grafische Darstellung des Spiels. Zwar sind die Cockpit-Ansichten der unterschiedlichen Vehikel schön und detailgetreu umgesetzt, allerdings ist das Geschehen generell sehr unscharf. Vor allem dann, wenn man weiter als etwa zehn virtuelle Meter in die Ferne blickt, ist die Umgebung dermaßen verschwommen, dass ihr schon nach kurzer Zeit mit Motion-Sickness zu kämpfen haben werdet. Trotzdem macht die virtuelle Rennsause Spaß und ist vor allem für Spieler geeignet, die nach Arbeit, Uni oder Schule noch ganz ungezwungen ein paar Runden auf dem Asphalt drehen wollen.
Von Maximilian Paffrath
- Hersteller: Sony
- Geschätzte Spieldauer: 2-4 Stunden
- Motion-Sickness-Anfälligkeit: 5 von 10
- Unterstützte Controller: Dualshock 4, Move-Controller
- Preis: 39,99 Euro
Eagle Flight
Quelle: Ubisoft
Als Adler könnt ihr die französische Hauptstadt frei erkunden. Dabei gilt es jede Menge Sammelstücke zu finden.
Dank der virtuellen Realität werden Träume wahr: Wer schon immer mal die Freiheit eines Vogels genießen wollte, kann das mit Eagle Flight tun. Ihr schlüpft in die Rolle eines Adlers und fliegt über eine fiktive Version von Paris. Zwar steht euch nur ein begrenzter Luftraum zur Verfügung, die schön gestaltete französische Hauptstadt ist aber ein echter Hingucker und wir verloren uns schnell in le savoir-vivre. Auf VR-Tourismus solltet ihr euch dennoch nicht einstellen: In der Eagle-Flight-Version der Stadt der Liebe hat die Natur die Stadt zurückerobert. Alles ist überwuchert, wilde Tiere fröhnen auf den verfallenen Straßen der Metropole friedlich ihren Alltag. Und was gibt es in Paris zu tun? Ihr fliegt durch Häuserschluchten, über Dächer und durch U-Bahn-Tunnel und erledigt dabei zahlreiche Missionen. Bei den Aufgaben handelt es sich zumeist um Rennen, in denen ihr in einer bestimmten Zeit die Zielgerade erreichen müsst. Mit Blick auf das realistische Geschwindigkeitsgefühl und die gelungene Steuerung über Neigen des Kopfes macht das auch ordentlich Spaß. Etwas Abwechslung liefern die Gefechte gegen andere Raubvögel, die ihr mit einem lauten Schrei "abschießt". Das klingt auf dem Papier zwar etwas albern, macht aber Laune. Auch im Multiplayer darf geflogen werden, dann erwartet und eine Gefider-Variante von Capture the Flag-Modus. Doch wirklich überzeugen kann die Vogel-Simulation nur im Einzelspieler. Die schöne Präsentation und das Gefühl, wirklich durch die Luft zu sausen, machen Eagle Flight zu einem wunderbaren Erlebnis und eignen sich gut, um auch unerfahrenen Personen VR näher zu bringen.
- Hersteller: Ubisoft
- Geschätzte Spieldauer: 5-10 Stunden
- Motion-Sickness-Anfälligkeit: 6 von 10
- Unterstützte Controller: Dualshock 4
- Preis: ca. 20 Euro
The Invisible Hour
Quelle: Sony
Wer ist für den Mord verantwortlich? Dies ist die Leitfrage von The Invisible Hour.
The Invisible Hour kann man schwer als wirkliches Spiel bezeichnen. Es handelt sich eher um ein Theaterstück, welches jedoch durch die interessante Erzählweise und die Möglichkeiten der virtuellen Realität beeindrucken kann. Ihr verfolgt die Geschichte eines Detektivs, der einen Mord in einer Villa aufklären muss. In dem Herrenhaus befinden sich insgesamt acht Charaktere, die sich jedoch nur selten im selben Raum befinden. Dennoch laufen alle Handlungen zeitgleich ab und ihr müsst entscheiden, welchem Story-Part ihr folgen wollt. Damit ihr nichts verpasst, könnt ihr die Zeit manipulieren und sämtliche Geschichten immer wieder erleben. Ihr könnt aber auch einfach mal Figuren Figuren sein lassen und die Räumlichkeiten erkunden, um Geheimnisse entdecken. Diese ungewöhnliche Erzählstruktur ist erfrischend und auch inhaltlich kann der Titel begeistern. Sämtliche Charaktere sind interessant gestaltet und ausgezeichnet vertont. Durch VR kommen einem die Figuren noch deutlich lebensechter vor und man fühlt sich wie ein Geist, der lautlos dem Geschehen folgt. Wer Lust auf eine schön erzählte Geschichte hat und kein richtiges Spiel erwartet, sollte dringend einen Blick auf The Invisible Hour werfen.
- Hersteller: Game Trust
- Geschätzte Spieldauer: 4-7 Stunden
- Motion-Sickness-Anfälligkeit: 5 von 10
- Unterstützte Controller: Dualshock 4, Move-Controller
- Preis: 39,99 Euro
Job Simulator
Quelle: Owlchemy Labs
Erstmal ein Kaffee, bevor die Arbeit beginnt. Wirklich unter Stress steht ihr beim Job Simulator aber nicht, es gibt keine Zeitlimit für eure Aufgaben.
Mit Virtual Reality lassen sich nicht nur actionreife Abenteuer erleben, man kann auch einfachen Tätigkeiten nachgehen. Dass das trotzdem Spaß machen kann, zeigt der Job Simulator. Ihr habt die Wahl aus einem von vier Berufen: KFZ-Mechaniker, Koch, Büroarbeiter oder Verkäufer in einem Supermarkt. Eure Kunden sind dabei Roboter, die euch mit unterhaltsamen Sprüchen bei Laune halten. Die eigentlichen Tätigkeiten sind nicht besonders spannend und machen auch nicht sehr viel Spaß. Doch der Job Simulator lädt geradezu zum Quatsch machen ein. Das liegt vor allem daran, dass ihr mit allen Objekten in der Umgebung interagieren könnt und die Gegenstände physikalisch einigermaßen korrekt auf eure Interaktionen reagieren. Wirklich viel Spiel steckt nicht in dem Titel, trotzdem sind die Level schön gestaltet und beeindrucken durch die hohen Detaildichte. Für einige Stunden können die virtuellen Berufungen definitiv unterhalten.
- Hersteller: Owlchemy Labs
- Geschätzte Spieldauer: 3-5 Stunden
- Motion-Sickness-Anfälligkeit: 3 von 10
- Unterstützte Controller: Move-Controller
- Preis: 19,99 Euro
Ihr habt immer noch nicht genug von der virtuellen Realität? Dann werft einen Blick auf unsere Auswahl der besten Geheimtipps für Playstations VR-Brille.
