Nostalgie-Feeling auf dem DS: Phantasy Star Zero erinnert stark an die kultige Ur-Version für die Dreamcast.
Phantasy Star Zero
Kenner von Phantasy Star Online für die Dreamcast oder den Gamecube bekommen feuchte Augen, wenn sie die DS-Cartridge von Phantasy Star Zero einlegen:
Alles, was das Action-Rollenspiel damals zum Erfolg machte, ist auch Bestandteil der Fortsetzung für den Doppelschirm-Handheld.
Doch der Reihe nach: Bevor ihr euch in das Abenteuer stürzt, erstellt ihr einen Helden. Egal ob Mensch, Magier oder Roboter:
Ihr startet als frischgebackene Abenteurer in der Stadt und gemeinsam mit drei Freunden erkundet ihr das Umland. Dort erlegt ihr Monster, um Belohnungen einzusacken, die euch stärker machen, um noch größere Monster zu erledigen, die bessere Belohnungen zurücklassen und so weiter.
Im Offline-Modus stören dabei allerdings die KI-Kumpanen, die uns in den Echtzeitkämpfen durch ihre unterdurchschnittliche Intelligenz ständig auf den Füßen herumtrampeln. Doch der Offline-Modus ist glücklicherweise nicht das Kernstück der Rollenspiel-Saga:
Den größten Unterthaltungswert hat Phantasy Star Zero, wenn ihr per Online-Verbindung mit Freunden auf fröhliche Monsterjagd geht. Doch bevor ihr mit Kumpanen aus Fleisch und Blut ins Jagdhorn stoßen könnt, müsst ihr umständlich die 12-stelligen Freundescodes eingeben.
Beim Spiel mit zufällig ausgewählten Partnern sind eure Interaktionsmöglichkeiten eingeschränkt und nach jedem erfolgreichen Beutezug wird eure Party automatisch aufgelöst. Habt ihr jedoch ein festes Grüppchen an Bekannten, die mit euch auf Tour gehen, fesselt Phantasy Star Zero ungemein – jeder möchte schließlich die abgefahrenste Waffe präsentieren und mit dem höchsten Level protzen.
Nicht ausgemerzt wurden bei der Neuauflage alte Probleme wie die störrische Kamera und die teilweise unempfindliche Steuerung.
Anzeige:
Phantasy Star Zero bei Amazon
Phantasy Star Zero bei eBay
