Peter Jackson's King Kong

Test

Es ist so weit -- macht euch bereit für das Treffen mit dem Giganten!

Peter Jackson's King Kong D ie Geschichte des berühmten Riesenaffen begann mit "King Kong und die weiße Frau" im Jahre 1933. Ja, das ist wirklich verdammt lange her. Umso faszinierender, dass das Ungetüm jetzt den Sprung auf die PlayStation2 geschafft hat. Schuld daran ist ein gewisser Peter Jackson, der von den Stop-Motion-Bestien des Originals so angetan war, dass er fortan selbst Regisseur werden wollte. Wie man weiß, ist ihm das inzwischen gelungen. Nach dem überragenden Erfolg von "Der Herr der Ringe" belässt er es in diesem Jahr nicht beim Kino-Winter-Blockbuster, sondern liefert auch noch das passende Videospiel dazu: "Peter Jackson's King Kong".

WILLKOMMENAUFSKULLISLAND

Nach den großartigen Ankündigungen im Vorfeld waren wir sehr gespannt auf die finale Version des Spektakels. Immerhin sind hier die erfahrenen Mannen um Michel Ancel am Werk gewesen. Die Story hält sich eng an die Filmvorlage.

Auf der Suche nach einem passenden Drehort für seinen Film landet Carl Denham mit Drehbuchautor Jack Driscoll, Darstellerin Ann Darrow und weiteren Begleitern auf Skull Island. Dort stellen die Protagonisten bald fest, dass sie nicht allein sind: Wilde Eingeborene entführen Ann und opfern sie dem Riesenaffen Kong. Jack und seine Kumpane machen sich auf, die Frau zu retten.

Ihr steuert Jack Driscoll und heftet euch an die Fersen von King Kong. Aus der Ego-Perspektive betrachtet ihr die weitestgehend unberührte Natur von Skull Island. Und da gibt es tatsächlich eine Menge zu bestaunen: Schon bei der Ankunft brechen sich hervorragend animierte Wellen unter großem Tosen an der felsigen Küste. Im Inland erwartet euch eine majestätische Urwaldpracht mit gigantischen Bäumen und überwachsenen Pfaden. Das Licht findet nur an wenigen Stellen seinen Weg durch die dichte Vegetation, die hoch über euren Köpfen ein dichtes Dach bildet.

GRAFISCHEPRACHT

Nehmt euch die Zeit, in ruhigeren Phasen (von denen es nicht viele gibt) mal nach oben zu schauen! Die Umgebungsgrafik ist ein echter Genuss. Leider hat diese Pracht einen hohen Preis: Besonders auf Karten mit offenen Landschaften ruckelt's schon mal derb. Ganz flüssig läuft der visuell hervorragend präsentierte Titel leider nie, und nach einigen Stunden Spielzeit tun euch vom Geruckel unweigerlich die Augen weh.

Dieser Makel vermag aber nicht, die spannende, stellenweise fast beklemmende Atmosphäre zu zerstören. Zunächst seid ihr mit euren Kameraden im dichten Dschungel unterwegs und hört die Rufe von allerlei Urwaldgetier. Diese Soundkulisse unterstützt den visuellen Eindruck sehr wirkungsvoll. Dazu kommt passende, dynamische Musik. Als zwei Raptoren aus dem Unterholz hervorbrechen, setzt nervenzerreißende Musik ein, die erst wieder abklingt, nachdem die Gefahr vorüber ist.

In einem anderen Level, in dem euch der riesige T-Rex minutenlang jagt, wird die nach Ende der gefährlichen Situation einsetzende Entspannung auch musikalisch perfekt unterstützt. Jeder Schritt des gigantischen Ungeheuers wird zudem von DualShock-Vibrationen begleitet, die euch einen guten Eindruck vom Gewicht und der Größe der Bestie vermitteln. Die Tyrannosaurus-Sequenzen gehören zu den Höhepunkten des Spiels -- besonders auf einem großen 16:9-Screen ist die Wirkung fantastisch.

  • Print / Abo
    Apps
    PC Games 08/2026 PCGH Magazin 08/2026 play5 08/2026 N-Zone 08/2026 Linux Magazin 08/2026 LinuxUser 08/2026 Raspberry Pi Geek 09/2026
    PC Games PC Games Hardware Linux Magazin Raspberry Pi Geek Computec Kiosk