Perimeter: Emperor's Testament

Test

Angriff aus allen Richtung! Da hilft nur: Schutzschild hochfahren und mit mutierten Einheiten zurückschlagen!

Ein ungewöhnlicher Mechanismus erwartet Sie im alleine lauffähigen Addon zum Echtzeit-Strategiespiel Perimeter: Anstatt zahllose Truppen auf den Gegner zu hetzen, um seine Basis einzuäschern, stehen Ihnen nur fünf Trupps zur Verfügung. Klingt unfair, ist's aber nicht. Die Gruppen, die aus den drei Basiseinheiten Soldat, Offizier und Techniker bestehen, lassen sich in Einheiten wie R-Projektor (bewegbarer Raketenwerfer) oder Conductor (erzeugt zerstörerische elektrische Felder) umwandeln.

Das Aufmotzen ist erst möglich, wenn Sie eine Basis hochziehen: Dazu gehören die Fabriken für die Basiseinheiten und diverse Labore, die diese Einheiten aufwerten. Ohne Raketen- und Laserlabor gibt's keinen R-Projektor.

Ohne Saft keine Kraft

Primäres Ziel der 25 neuen Missionen, die in eine konfuse Geschichte verpackt sind: Unsere Imperatorbasis gegen die Scourge verteidigen und warten, dass wir uns durch ein Portal teleportieren können. Anderes Missionsziel: ein Portal erobern. Das müssen wir erst aufladen -- und da das eine Stunde dauern kann, können wir ebenso gut den Gegner aufreiben.

Wir brauchen nicht nur die erwähnten Einheiten, sondern auch eine Menge Energie, dem einzigen Rohstoff im Spiel. Die ziehen wir mit Generatoren aus der Erde.

Unser KI-Gegner ist aber nicht untätig und schickt uns ständig seine Truppen auf den Hals. Mit einem einzigen Streich legen mechanische Drachen einen ganzen Wald von Generatoren flach. Da hilft oft nur noch unsere letzte Verteidigungsmöglichkeit: der Perimeter. Aktivieren wir den, entsteht um die Generatoren ein schützender Energieschild. Der frisst aber viel Strom, deswegen setzen wir den Schild nur in Notfällen ein.

Berg im Weg?

Unsere Basis erweitern wir mit den Generatoren, denn nur wo Strom fließt, können wir auch andere Gebäude bauen. Und geht uns bei der Erweiterung der Platz aus, schicken wir Nano-Einheiten los, damit sie das Gelände für uns auf die Nullebene abflachen oder erhöhen. Denn nur auf Boden dieser Höhe dürfen wir bauen -- alles was höher oder niedriger ist, muss neu geformt werden.

Für Anfänger ist Perimeter: Emperor's Testament übrigens nicht zu empfehlen: Schon auf dem leichtesten Schwierigkeitsgrad geht der Computergegner sehr rabiat zur Sache, und wenn Sie noch keine Ahnung von Einheiten, Gebäuden und Mutationen haben, sehen Sie schnell alt aus. Denn dummerweise ist das Handbuch zum Spiel nur als PDF-Dokument verfügbar. Außerdem nervt der emotionslose Sprecher.

Susanne Braun

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