Die 10 besten PC-Spiele 2023: Gegen diese Games kam niemand an!

Special Sascha Lohmüller
Leon Kennedy hält eine Pistole Richtung Kamera.
Quelle: Capcom

Das Jahr neigt sich dem Ende zu, es wird also Zeit zurückzublicken. Auch wir haben das getan und redaktionsintern die zehn besten PC-Spiele des Jahres 2023 gekürt. Hier sind unsere Top 10 - mit extraviel subjektiver Meinung!

Platz 7: Dave the Diver

Entwickler: Mintrocket
Termin: 28. Juni 2023
Unsere Kolumne zum Überraschungs-Hit: Einmal Diver mit alles!

Ein Fischerboot in einer idyllischen Bucht. Quelle: Mintrocket Und erneut geht es in unseren Jahres-Charts unter den Meeresspiegel - diesmal jedoch in weitaus lockerer Atmosphäre. Dave the Diver war im Sommer ein echter Überraschungs-Hit, was sicherlich nicht zuletzt daran lag, dass es mal etwas ganz anderes war. Im Grunde handelt es sich beim charmanten Abenteuer von Mintrocket - eine Tochterfirma des japanischen Publishers Nexon - um zwei gänzlich unterschiedliche Spiele.

Tagsüber erforscht ihr das sogenannte Blaue Loch, eine Sinkhöhle, die sich ständig verändert. Dabei sammelt ihr Ressourcen, achtet auf relativ simple Survival-Mechaniken und tretet gegen Unterwasser-Kreaturen an.

Des Nachts wiederum müsst ihr euer eigenes Sushi-Restaurant managen, indem ihr Gerichte zubereitet und die Kunden zufriedenstellt. Dieser skurrile Mix, gepaart mit einer hübschen Pixelgrafik und witzigen Charakteren übt seine ganz eigene Faszination aus und spült Taucher Dave auf unseren Rang 7.

Platz 6: Starfield

Entwickler: Bethesda Softworks
Termin: 06. September 2023
Unser Test: Houston, wir haben einen Hit!

Seit seiner Ankündigung vor mehr als fünf Jahren auf der E3 2018 gehörte Starfield mit Sicherheit zu den am meisten erwarteten Spielen überhaupt. Im September war es dann endlich soweit und Bethesdas erstes Singleplayer-Rollenspiel seit Fallout 4 2015 erschien.

Zwar gab es durchaus kritische Stimmen von Spielern, die sich etwa No-Mans-Sky-artige Planetenerkundung, oder Handel und Weltraumkämpfe im Privateer-Stil erhofften. Wer jedoch damit rechnete, was Todd Howard einst versprach, nämlich ein Skyrim im Weltraum, der kam wohl voll auf seine Kosten.

In einem realistischen Zukunfts-Setting im Jahr 2330 verkörpern wir das neueste Mitglied der Entdecker-Vereinigung Constellation, und machen uns auf die Suche nach mysteriösen Artefakten. Bethesda-typisch steht es uns dabei recht frei, was wir machen.

Wir können der Hauptstory folgen, uns gänzlich der Planetenerkundung widmen, Nebenquests für diverse Fraktionen erledigen, eigene Basen und Raumschiffe bauen oder einfach Space-Piratennester ausräuchern. Der Lohn für diese Freiheit: eine enorme Langzeitmotivation - und Platz 6 auf unserer Liste.

Ein Charakter mit Helm sitzt in einem Cockpit. Quelle: Bethesda Softworks

Platz 5: Hogwarts Legacy

Entwickler: Avalanche Software
Termin: 10. Februar 2023
Unser Test: Ein magisches Erlebnis für Potter-Fans

Für Potter-Heads ging 2023 wahrscheinlich ein Traum in Erfüllung, denn dank Hogwarts Legacy konnten sie ab Februar endlich selbst die virtuelle Schulbank der namensgebenden Zauberer-Akademie drücken. Als Setting dient aber nicht das Hogwarts, das Fans aus den Romanen und Filmen kennen, sondern ein vergangenes.

Das Open-World-Rollenspiel von Avalanche Software verschlägt euch nämlich ins 19. Jahrhundert. Ihr schlüpft in die Rolle eines angehenden Zauberers bzw. einer Hexe und startet überraschenderweise direkt im fünften Jahr eurer Ausbildung. Warum das so ist, was es mit einer mysteriösen Zauberkraft auf sich hat und wie eine Goblin-Rebellion damit zusammenhängt, erfahrt ihr dann im Laufe der Story.

Spielerisch erwartet euch ein typisches Rollenspiel in einer offenen Welt, in der ihr kämpft, Rätsel löst, magische Tierwesen erforscht aber auch am Hogwarts-Unterricht teilnehmt. Ganz und gar kein Hokus Pokus ist es daher, dass sich der Titel auf unseren Platz 5 zauberte - trotz einiger Kontroversen um den Release.

Ein Zauberer fliegt auf einem Greifen. Quelle: Avalanche Software

Platz 4: Resident Evil 4

Entwickler: Capcom
Termin: 24. März 2023
Unser Test: Schöner die Sägen nie klingen

Mit Remakes ist es ja so eine Sache. Viele Fans würden lieber neue Ableger ihrer geliebten Spieleserien sehen statt Neuaufgüsse von irgendwelchen Klassikern. Zumal diese ja oft auch noch etwas lieblos dahingeklatscht werden. Wie es richtig geht, zeigt allerdings Capcom seit einiger Zeit.

Die Neuinterpretationen der ersten Resident Evils haben den wunderbaren Spagat zwischen modernisiertem Gameplay und der Beibehaltung alter Tugenden geschafft. Und den bislang elegantesten Spagat legte im Frühjahr das neu aufgelegte Resident Evil 4 hin.

Das Horror-Abenteuer um Leon S. Kennedy, den es in ein spanisches Dorf verschlägt, wo er die Präsidententochter Ashley vor einer Bande von zombieartigen Einwohnern retten soll, sah nie besser aus.

Ein Verrückter mit einer Kettensäge greift an. Quelle: Capcom Und es spielte sich auch nie besser, denn die Steuerung und die Technik wurden perfekt an moderne Standards angepasst. Und dank einiger Story-Verfeinerungen und Detail-Änderungen kommen auch all jene auf ihre Kosten, die den Klassiker auf anderen Plattformen auswendig gelernt haben. So und nicht anders muss ein Remake aussehen, dann klappt es auch mit Platz 4 in unserer Jahres-Hitliste.

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